Fußball: Kreisliga A Albachtens Tormaschine Tahiri produziert in Serie

Münster -

Wacker Mecklenbeck zieht in der Kreisliga A2 einsam seine Kreise. In der Parallelstaffel A1 musste Borussia Münster den Platz an der Sonne räumen. Schlagzeilen produzierte aber vor allem Armen Tahiri als vierfacher Torschütze für Concordia Albachten.

Von Uwe Niemeyer
„Meine kleine Tormaschine“ nennt Trainer Jens Truckenbrod Concordias Torjäger Armen Tahiri.
„Meine kleine Tormaschine“ nennt Trainer Jens Truckenbrod Concordias Torjäger Armen Tahiri. Foto: Heimspiel/Fabian Renger

Kontrastprogramm an der Spitze. Während Wacker Mecklenbeck in der A2 einsam und souverän seine Kreise zieht, wurde Borussia Münster als Tabellenführer der A1 abgelöst. Nicht die einzigen Gegensätze bei den münsterischen Vertretern im Kreisliga-Oberhaus.

Nicht schlau wird man aus dem ESV Münster . Nach der 0:10-Packung am zweiten Spieltag in Hiltrup schien die Mannschaft von Trainer Markus Winkels nach dem anschließenden 1:0-Ausrufezeichen in Albachten auf Kurs. Es war ein Trugschluss. Ähnlich wie nach dem 3:3 beim TuS Altenberge II, dem nun ein ernüchterndes 1:5 gegen den SV Rinkerode folgte. Der Dreier in Albachten bleibt der einzige Sieg.

Eine Frage der Qualität? „Ja, vielleicht ist das so“, räumt Winkels ein. „Nach dem lockeren Aufstieg haben einige gedacht, dass es so weitergeht. Der Unterschied zwischen B- und A-Liga ist aber nach wie vor gewaltig.“ Hinzu kommt wenig personeller Spielraum, um Sperren, Verletzungen oder Urlaubern zu begegnen. Die Zweite rangiert im unteren Drittel der C 2, eine A- oder B-Jugend hat der Verein nicht. „Uns fehlt der Unterbau“, klärt Winkels auf. „Wir können daher keine großen, aber kleine Schritte machen. Einfach kann ja jeder.“

An der Egelshove scheint das aber so zu sein. In den bisherigen Spielen setzte Wacker 23 Spieler ein – ohne negative Folgen. Im Gegenteil. Mit neun Siegen in neun Partien ist die Bilanz makellos, gerade drei Gegentore sind beeindruckend. Acht Punkte Vorsprung zeugen von einer Ausnahmestellung. „Das ist unglaublich. Wacker spielt in einer anderen Liga“, zollt nicht nur Jens Truckenbrod dem Tabellenführer Anerkennung. Der Trainer von Concordia Albachten möchte seine Elf dahinter in Position bringen. Das Spiel des Dritten (18 Punkte) beim aktuellen Zweiten SV Bösensell (19) soll sein Team am Sonntag genau dorthin bringen.

Eingespielt hat es sich mit dem 9:0 gegen den Werner SC II offenbar. Zwei Akteure hinterließen dabei einen nachhaltigen Eindruck. So traf Soulaimane Jassab drei und Armen Tahiri gleich vier Mal. Nicht nur deshalb führt Letzter mit 13 Treffern die Torschützenliste der A2 an. Auch beim 4:0 über den SV Herbern II traf der 22-Jährige, der über Hiltrup und Davensberg nach Albachten kam, dreifach. „Er ist meine kleine Tormaschine“, schnalzt Truckenbrod mit der Zunge. „Er könnte ein oder zwei Klassen höher spielen, wenn er sich defensiv verbessert. Da ist es jetzt Sache des Trainers, ihn in die Spur zu bringen.“ Sonntag soll die zunächst aber auf Rang zwei führen. 

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