Fußball: Westfalenliga Überraschungself Roxel gegen Spexard als Totalausfall

Münster -

Die zweite Niederlage für den BSV Roxel fiel heftig aus und kam vor allem überraschend. Gegen den SV Spexard, ein Team, das ebenfalls im Keller erwartet wurde, setzte es eine 0:3-Klatsche zu Hause. Immerhin machte Fabian Berk mit einer Fairplay-Aktion auch positive Schlagzeilen.

Von Verena Hagedorn
Roxels Marian Diederichs (l.) behauptet den Ball vor Spexards Marco Gieseker.
Roxels Marian Diederichs (l.) behauptet den Ball vor Spexards Marco Gieseker. Foto: Wilfried Hiegemann

Mit dem siebten Saisonspiel in der Westfalenliga kam die Ernüchterung für den bislang so erfolgreich gestarteten Aufsteiger BSV Roxel . Gegen den SV Spexard hagelte es eine derbe 0:3 (0:1)-Heimschlappe.

Der Neuling ging entspannt ans Werk, keine Hektik, keine überhasteten Angriffsbemühungen, keine Überheblichkeit. Doch schnell wurde klar, dass keine Steigerung möglich war. Die Gastgeber kamen nie in die Partie, überließen den keineswegs überragenden Gästen die Regie. Spexard hatte lediglich Glück, als Christopher Thomassen allein vor dem Tor vergab (25.). Nach einer halben Stunde kam die Chance für Roxel , als Schiedsrichter Marian Zabell nach einem vermeintlichen Handspiel im Strafraum auf den Punkt zeigte. Fabian Berk klärte ihn jedoch auf, dass alles regulär gelaufen war – der Strafstoß wurde zurückgezogen. Für die Gäste die Geste des Spiels – denn sie hatten nach einem Rückstand in der Regel verloren. Kurz vor der Pause gingen sie dann aber durch Stefan Forthaus in Front (39.). Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts. Der BSV war nicht einmal bemüht, mehr Spielanteile zu bekommen, und legte Spexard weiter fröhlich auf. Das 0:2 durch Justin Kemper hatte sich genauso abgezeichnet wie das finale 0:3 durch Forthaus (88.).

Trainer Stefan Zurfähr appellierte hinterher an seine Spieler, das Spiel nicht einfach so abzuhaken und sich zu hinterfragen. „Vielleicht hat der eine oder andere das gebraucht, um wieder auf den Boden zu kommen. Das war eine heftige Schlappe, die aus der Summe der individuellen Fehler heraus resultierte.“

BSV: Neuhaus – Diederichs, Andrick, Lambert, Harder (55. Seeger) – J. Schliesing, T. Schliesing (73. Brand), Gockel, Rauen – Berk (79. Groß), Thomassen.

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