Volleyball: 3. Liga Unglückliches Debüt für BW Aasee gegen Bremen

Münster -

Die Volleyballerinnen von Blau-Weiß Aasee mussten nach ihrem Aufstieg in die 3. Liga eine Auftaktniederlage gegen den TV Eiche Horn Bremen hinnehmen. Bitter für die Münsteranerinnen: Die 2:0-Führung reichte nicht zum Sieg. Ebenso die vier Matchbälle im Tiebreak nicht.

Von Julian Bischoff
Gut geblockt: Lisa Stetzkamp (r.) macht gegen die Bremerin Kathinka Rinke alles richtig. Hugo Domin (kl.Foto, M.) erhielt die Verbandsehrennadel in Silber.
Gut geblockt: Lisa Stetzkamp (r.) macht gegen die Bremerin Kathinka Rinke alles richtig. Hugo Domin (kl. Foto, M.) erhielt die Verbandsehrennadel in Silber. Foto: Wilfried Hiegemann

Die Überraschung nur knapp verpasst: Die Damen von Blau-Weiß Aasee unterlagen in ihrem allerersten Drittliga-Spiel dem TV Eiche Horn Bremen mit 2:3 (24:17, 25:15, 21:25, 18:25, 17:19). Dabei verspielten die Gastgeberinnen sogar einen 2:0-Satzvorsprung, trösteten sich aber mit einem Punkt.

Für die Blau-Weißen war es der Start in ein neues, äußerst spannendes Kapitel. Nach zwei Aufstiegen in Folge trat die Mannschaft von Trainer Nils Kaufmann zum allerersten Mal in dieser Klasse an. Die Euphorie war nicht nur bei den BWA-Spielerinnen, sondern auch bei deren Anhang zu spüren – die kleine Halle der Dietrich-Bonhoeffer-Schule war sehr gut gefüllt.

Die rund 100 Zuschauer erlebten einen optimalen Start der Heimmannschaft, Die Durchgänge Nummer eins und zwei gingen relativ deutlich an die selbstbewussten BWA-Mädel.

Während der anschließenden Pause wurde es in der ohnehin schon stimmungsvollen Halle noch ein wenig lauter. Hugo Domin, 1. Vorsitzender des Vereins, wurde für seine großen Verdienste um den Volleyball-Sport von Mathias Fell, dem Ehrenpräsidenten des Westdeutschen Volleyball-Verbandes, mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Nach den Festlichkeiten kam es aber zu einem kleinen Bruch im Spiel der Aasee-Damen. Diese leisteten sich nun zu viele unnötige Fehler, die Abschnitte drei und vier gingen an die Gäste. Die Entscheidung musste somit im fünften Satz fallen.

Bei weiterhin großartiger und lautstarker Unterstützung der Zuschauer schaffte es das Team um Libera Stella Laudick dann, sich Matchbälle zu erkämpfen – vier derartige Chancen wurden jedoch vergeben. Und so siegten am Ende doch noch die klar favorisierten Bremerinnen. BW-Trainer Nils Kaufmann zeigte sich nach Spielende „ein bisschen enttäuscht“ – allerdings meinte er damit nicht die Leistung des Teams. „Es war schön zu sehen, dass wir schon jetzt gegen ein solches Top-Team bestehen können.“

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