6. Ultraschwimmen in Münster Erfolgreiches Comeback am Stadthafen

Münster -

Über 200 Ausdauersportler folgten der Ausschreibung von Tri Finish Münster über 1000 Meter, zwei, vier und acht Kilometer. Geschwommen wurde im Hafenbecken. Die Organisatoren zogen ein positives Fazit, nachdem die Veranstaltung im Vorjahr ausgesetzt hatte.

Von Max den Benken
Auf die Sekunden kommt es an: Auch über die Acht-Kilometer-Distanz muss alles seine Ordnung haben. An der Zeitmessung müssen die Schwimmer einmal abschlagen.
Auf die Sekunden kommt es an: Auch über die Acht-Kilometer-Distanz muss alles seine Ordnung haben. An der Zeitmessung müssen die Schwimmer einmal abschlagen. Foto: Wilfried Hiegemann

Sie flitzten durch das trübe Kanalwasser – auf der Jagd nach Bestzeiten. 207 Hartgesottene nahmen am 6. Ultraschwimmen teil. Im Stadthafen bezwangen sie Streckenlängen von 1000 Metern sowie zwei, vier und acht Kilometern.

Nach einer Pause im vergangenen Jahr fand der Wettkampf nun wieder statt. Dieter Rosenbaum aus dem Organisationsteam vom Verein Tri Finish zeigte sich rundum zufrieden: „Wir sind froh, dass wir nahtlos an die vergangenen Jahre anknüpfen konnten. Zumindest was die Teilnehmerzahl betrifft.“ Auch ohne großen Sponsor lief alles rund, nach der Siegerehrung kamen viele Schwimmer aus ganz Deutschland zu ihm, um sich zu bedanken. Rosenbaum weiß: „Alle finden es ganz nett, unter diesen Bedingungen und vor dieser Kulisse hier mitzumachen.“

Dementsprechend waren alte und neue Gesichter dabei. Ein guter Bekannter ist zum Beispiel Nicky Lange , der mit 1:36 Stunden über acht Kilometer seine Siegerzeit von 2014 nur um vier Minuten verpasste. Dunja Voss siegte mit 1:50 Stunden bei den Frauen. Beide gewannen auch die 1000-Meter-Wertungen. Auf vier Kilometern lagen mit Sascha Thiel (49:28 Minuten) und der 18-jährigen Grete Steiner (53:17 Minuten) zwei junge Athleten vorne.

„Beim Zwei-Kilometer-Flossenschwimmen hatten wir das kleinste Starterfeld“, sagte Rosenbaum und hofft dort künftig auf mehr Teilnehmer. Sebastian Link (22:28 Minuten) und Imke Rode (24:08) siegten in dieser Disziplin. Nach dem erfolgreichen Comeback ist das nächste Ultraschwimmen sicher, wie Rosenbaum sagte: „Wir hoffen, dass es sich weiterentwickelt.“

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