Tischtennis: Westdeutsche Meisterschaften Bronze und Verband für Karla Eichinger

Münster -

Die Westdeutschen Tischtennis-Meisterschaften in Erkelenz bleiben für Karla Eichinger in schmerzhafter, aber gleichwohl guter Erinnerung. Die Münsteranerin erreichte im Doppel das Halbfinale – und brach sich im Viertelfinale die Hand.

Von Ansgar Griebel

Sportlich waren die Westdeutschen Tischtennis-Meisterschaften für Karla Eichinger von Borussia Münster allemal ein Erfolg, gesundheitlich hätte das Wochenende in Erkelenz für die Münsteranerin deutlich runder laufen können – letztlich hingen allerdings Freud und Leid unmittelbar zusammen. Denn hätte es Eichinger in der Doppelkonkurrenz an der Seite von Nadine Sillus (TuS Uentrop) nicht bis ins Viertelfinale geschafft, hätte sie sich in eben dieser Runde auch nicht die linke Hand, genauer gesagt das Kahnbein brechen können. „Ich bin mit der linken Hand an die Tischkante gestoßen“, erinnert sich die Rechtshänderin. „Und das war auch erstmal nicht weiter schlimm.“ Immerhin reichte es noch zu einem 3:2-Erfolg nach 0:2-Rückstand gegen Janette Püski und Sabrina Schröder. Auch die anschließende glatte 0:3-Halbfinalniederlage gegen die Bundesligaspielerinnen Nadine Bollmeier und Alena Lemmer wollte Eichinger nicht auf die lädierte Hand schieben. Erst am Abend wich die Euphorie zunehmend dem Schmerz, der Arztbesuch am Montagmorgen brachte Gewissheit: Kahnbein gebrochen. Doch Karla Eichinger ist zuversichtlich, dass sie am Wochenende im Ligabetrieb wieder dabei ist. Im Einzelwettbewerb musste die Münsteranerin in der Vorrunde die Segel streichen.

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