Volleyball: 2. Damen-Bundesliga USC-Zweite stößt beim 0:3 in Leverkusen an Grenzen

Münster -

Es war nicht unbedingt zu erwarten, dass die zweite Mannschaft des USC Münster gegen den Spitzenreiter Zählbares mitnehmen würde. Insofern warf die 0:3-Heimniederlage am Rhein niemanden um.

Von Jürgen Beckgerd
Hanna Orthmann 
Hanna Orthmann  Foto: pp

„Ich bin recht zufrieden, und das bin ich normalerweise nie, wenn wir verlieren“, sagte Christian Wolf nach der 0:3 (20:25, 20:25, 15:25)-Niederlage der USC-Zweiten bei Spitzenreiter Bayer Leverkusen.

In der Tat hatten sich die münsterischen Zweitliga-Volleyballerinnen prächtig gewehrt gegen eine dominierende und sehr variabel aufgestellte Gastgeber-Mannschaft. In der traf man mit Cinja Tillmann, Anna Hoja und Teresa Mersmann auf alte Bekannte vom USC, die allerdings kein Nachsehen hatten und mithalfen, ihrem alten Verein die Grenzen aufzuzeigen.

Der USC wehrte sich, spielte mit, konnte Spaß entwickeln, obwohl Bayer recht souverän agierte. „Im Prinzip war klar, dass hier nichts zu holen sein würde“, betonte Wolf. Dass er dennoch recht zufrieden dreinblickte, lag auch an der Folgsamkeit seiner Mannschaft. Die hatte nach einer derben Klatsche im Testspiel gegen Liga-Konkurrent Oyte am Donnerstag Besserung gelobt – und auch bewiesen. Trotzdem war nach 78 Minuten Schluss – Hanna Orthmann (USC) und Julia Lambertz (Bayer) wurden als beste Spielerinnen ausgezeichnet.

http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3731778?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F