Bauernolympiade 2016 14 Mannschaften nehmen Kampf um die Wanderstandarte der Stadt Münster auf

Münster -

Wenn die Tage kürzer werden, wird es spätestens Zeit. Dann gehen die Reitvereine aus Münster und Umgebung ins verschärfte Training für das absolute Highlight der ländlichen Reiterei, die Bauernolympiade.

Von Michael Schulte

Zuerst wird gesichtet, dann wird gesiebt und am Ende geübt. Immerhin geht es um einen Platz im Team, das im Januar-Turnier in einer ausverkauften Halle Münsterland um die Wanderstandarte der Stadt Münster kämpfen darf.

Ein lohnendes Ziel – das erleben die Reitlehrerinnen und ihre männlichen Kollegen Jahr für Jahr. Da wird mit Macht in die Mannschaft gedrängt, weil sich jeder diese – zuweilen einmalige – Gelegenheit nicht entgehen lassen möchte. Mit genügend Talent ausgestattet, mit guten Nerven versehen und mit der Fähigkeit gesegnet, Dressur, Kür und Springen zu beherrschen, melden sich die jungen Leute nebst Vierbeiner zum Vorreiten.

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Zwischen Training und Triumph liegen rund sechs Wochen. Eine lange Zeit für alle Beteiligten. Auch für unseren Fotografen Jürgen Peperhowe, der sich einmal mehr zum 14-fachen Stallbesuch auf den Weg in die Region gemacht hat. Unterstützt wurde er dabei von Cengiz Sentürk und Philipp Posmyk. Sie haben die einzelnen Lektionen der Vereine auf Video gebannt.

In diesem Jahr steht die 80. Auflage der Bauernolympiade an. Wer sich nach den größten Favoriten erkundigt, der erhält stets die gleichen Antworten: Abonnementsieger Westbevern rangiert dabei vor den Teams aus Saerbeck, Greven, Albachten und Roxel sowie einer Mannschaft, mit der eigentlich niemand gerechnet hätte. Dem Überraschungsteam also, das sich erst am Donnerstagabend in der Mannschaftskür ins Rampenlicht tanzen wird.

Dass einige Stammkunden fehlen, ist bedauerlich. Aber beide Nienberger Vereine sowie die Teams aus Sprakel, Hiltrup, St. Sebastian Amelsbüren und St. Georg Münster müssen aus verschiedenen Gründen passen. Aber auch so sind 14 Teams beisammen, die einmal mehr den Beweis antreten, dass sich die heimische Reiterei sehen lassen kann. In einem Wettkampf, der längst Kultstatus erlangt hat.

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