Publikumsmagneten Attraktive Abende mit Hengstgala, Bauernolympiade und Gespannfahren

Münster -

Es sind nur Kleinigkeiten, die Oliver Schulze Brüning und der ausrichtende Reiterverband Münster am K+K-Cup seit Jahren verändert. Dann zumeist im organisatorischen oder logistischen Bereich, auch in der Ausstellungshalle sowie in der Wegführung gab es Verbesserungen.

Von Henner Henning
Die wilde Hatz durch das Labyrinth, die hier Michael Bügener mit seinen vier Ponys bewältigt, hat in der Gunst der Zuschauer einen besonderen Platz.
Die wilde Hatz durch das Labyrinth, die hier Michael Bügener mit seinen vier Ponys bewältigt, hat in der Gunst der Zuschauer einen besonderen Platz. Foto: Jürgen Peperhowe

„Wir ruhen uns nicht aus und wollen das Turnier weiter optimieren“, sagt Schulze Brüning, der am sportlichen Programm so gut wie gar nicht rüttelt. „Dafür gibt es keinen Grund, die Zuschauerzahlen geben uns recht. Unser Angebot kommt an“, meint der Turnierchef.

In der Tat hat sich das sportliche Geschehen beim K+K-Cup in den vergangenen Jahren etabliert, die abendlichen Veranstaltungen im Rahmenprogramm sind bei den Besuchern mittlerweile Renner. So ist die Hengstgala am Mittwoch fast ausverkauft, wenn Stationen wie Holkenbrink, Ligges, Rüscher-Konermann oder Beerbaum Stables und das Gestüt Zangersheide ihre Vererber vorstellen. „Mit den Stationen von außerhalb und aus der Region haben wir eine gute Mischung“, erklärt Schulze Brüning, der sich auf einen gut besuchten Eröffnungsabend freut.

Wenig freie Plätze gibt es auch 48 Stunden später nach der ersten Qualifikation zum Großen Preis. Dann gehört das Rampenlicht den Pony-Gespannen, die mit rasanten Fahrten schnell und geschickt den Parcours samt Hindernissen versuchen zu meistern. Der Entschluss aus dem Vorjahr, in der engen Halle Münsterland nicht mehr auf die großen Pferde-Gespanne zu setzen, hat weiter Bestand.

„Wir sind damit 2015 sehr zufrieden gewesen. Für die kleinen Ponys ist es in der Halle leichter“, sagt Schulze Brüning, der mit der Hengstgala, dem Selbstläufer Bauernolympiade sowie dem Fahrsport drei Publikumsmagneten hat.

Bliebe der Samstagabend, für den der Reiterverband seit dem Verzicht auf das umstrittene Mächtigkeitsspringen einen passenden Ersatz sucht. Zuletzt überzeugte das Punktespringen nicht, nun soll es ein Kostümspringen richten. Auf die Kreativität der Reiter dürfen die Zuschauer gespannt sein.

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