Fußball: 3. Liga
Kommentar: Keine Erbhöfe unter Preußen-Coach Steffen

Münster -

Die Uhren stehen auf null, bei den Preußen weht jetzt ein anderer Wind. Horst Steffen, der Nachfolger von Ralf Loose, findet gute Bedingungen vor, um die Mannschaft wieder in Schuss zu bringen, schreibt unser Redaktionsmitglied Alexander Heflik in seinem Kommentar. Dabei sollte es keine Erbhöfe geben.

Sonntag, 03.01.2016, 18:15 Uhr aktualisiert: 03.01.2016, 18:26 Uhr
Die pure Zuversicht: Horst Steffen. Foto: Jürgen Peperhowe

Nach dem nüchternen und sachlichen Ralf Loose, dem stoischen Westfalen, kommt nun Horst Steffen, der bei seinem ersten Auftritt als Preußen-Coach einen ganz anderen Typus vertrat, den aufgeräumten Rheinländer. Der 46-Jährige geht sehr offensiv und beschwingt an die neue Aufgabe heran. Dabei gehörte zu seinen ersten Aussagen, dass er am zeitlichen Trainingsablauf eigentlich nichts ändern wird. Aber das ist es auch schon. Looses Ära in Münster über 28 Monate war nicht nur schlecht, aber am Ende ging nicht mehr viel. Und in jedem Ende liegt auch ein Anfang.

Was die Inhalte betrifft, so wird Steffen die Dinge anders angehen als Loose. Sein Training hat eine andere Struktur, das wurde gleich am Sonntag in den ersten 90 Minuten deutlich, die Kommunikation dürfte zudem offener sein. Ob das zur nötigen Kurskorrektur reicht, wird man erstmals am 23. Januar überprüfen dürfen, wenn der SCP in Würzburg vorstellig wird. Und natürlich braucht eine Mannschaft nach einem Trainerwechsel neue Impulse. Deshalb ist Steffen geholt worden.

RE-Live

Trainervorstellung und Trainingsauftakt 2016 bei Preußen Münster: Der Liveticker zum Nachlesen.

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Das ist der neue Trainer des SC Preußen Münster

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  • Horst Steffen

    Horst Steffen

    Foto: Jürgen Peperhowe
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    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Das ist der neue Trainer des SC Preußen Münster Foto: Jürgen Peperhowe
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  • Das ist der neue Trainer des SC Preußen Münster Foto: Jürgen Peperhowe
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  • Das ist der neue Trainer des SC Preußen Münster Foto: Jürgen Peperhowe
  • Das ist der neue Trainer des SC Preußen Münster Foto: Jürgen Peperhowe
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Fakt ist, und das ist wohl entscheidend, dass die personellen Karten beim SCP neu gemischt werden und dafür immerhin drei Wochen Zeit bleiben. Steffen hat keine Spieler mitgebracht, er hat keine Spieler aus früheren Zeiten in seinem Aufgebot, er kennt keine Erbhöfe, er hat auch wohl wenig Scheu, irgendwelche Zöpfe abzuschneiden. Von daher: Es dürfte spannend werden, und das hat den Preußen zuletzt doch irgendwie gefehlt. Action, Hektik, und auch so etwas wie Aufbruchstimmung.

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