Fußball: 3. Liga
Preußen ohne Weißenfels ins Trainingslager

Münster -

Eigentlich hatten die Preußen gehofft, mit voller Mannesstärke ins Trainingslager nach Estepona fliegen zu können. Doch nun muss erneut Jesse Weißenfels passen, der erneut einen Rückschlag erlitten hat. Mit an Bord sind am Montag trotz kleinerer Blessuren Max Schulze Niehues und Elie Laprevotte.

Sonntag, 03.01.2016, 18:14 Uhr aktualisiert: 03.01.2016, 19:24 Uhr
Co-Trainer Babacar N‘Diaye (l.) leitete auch unter dem neuen Coach das Aufwärmprogramm. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Seuchensaison von Jesse Weißenfels geht unvermindert weiter. Während sich der Preußen-Tross mit 25 Spielern auf den Weg nach Malaga ins Trainingslager macht, setzt sich der Leidensweg des Stürmers fort. Wieder ist die Fußverletztung aufgebrochen, die bislang jeden Einsatz in dieser Saison in unerreichbare Ferne hat rücken lassen. Weißenfels bleibt in Münster, startet die nächste Therapieserie – und kann nur hoffen.

„Ich kenne Jesse aus meiner Zeit bei der U 19 in Mönchengladbach“, wusste der neue Coach Horst Steffen zu berichten. In der Kabine bei seiner rund fünfminütigen Ansprache waren noch alle 24 Kadermitglieder dabei. Der leicht angeschlagene Keeper Max Schulze Niehues wurde danach geschont.

Gute Voraussetzungen

Alle anderen trainierten dann vor rund 60 Fans auf dem Trainingsplatz. Elie Laprevotte, der weiter Probleme mit dem linken Knie hat, trat kürzer. Noch unter dem alten Coach Ralf Loose waren individuelle Laufprogramme vergeben worden, auch ein Laktattest war Mitte Dezember noch absolviert worden. Gute Voraussetzungen für Steffen, sich einen vernünftigen Überblick über seine Spieler zu machen.

Einer wird die Preußen-Familie mit 25 Akteuren im Trainingslager in Estepona dabei empfangen: Jordi Scigliotti, er ist damit der 26. Kicker. Der Mittelfeldspieler der U 23 ist gebürtiger Spanier und stößt aus seinem Heimaturlaub in Malaga direkt zum Team. Zudem reisen Innenverteidiger Bennet Eickhoff aus der U 23 sowie Stürmer Tobias Warschewski aus der U 19 mit nach Estepona sowie 23 Drittliga-Profis. Mit 26 Spielern wird es sich gut arbeiten lassen.

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