Fußball: Testspiel
Bundesliga macht Halt in Langenhorst

Ochtrup -

Die SpVg Langenhorst/Welbergen ist ein Fixpunkt für Frauenfußball im Kreis Steinfurt. Das hat sich herumgesprochen. Am 3. August bestreiten die gerade in die Bundesliga aufgestiegenen Fußballerinnen des 1. FC Köln ein Testspiel gegen Zweitligist SV Meppen.

Montag, 22.07.2019, 15:16 Uhr aktualisiert: 23.07.2019, 12:42 Uhr
Schon als 16-Jährige spielte Cynn Rahel Gismann (re.) für die Warendorfer SU in der Frauen-Regionalliga. Heute gehört die inzwischen 19-jährige Abwehrspielerin zum Aufgebot des SV Meppen, für den Gismann bereits 40 Zweitliga- und drei DFB-Pokalspiele absolviert hat. Foto: René Penno

Als ein Fixpunkt des Mädchen- und Frauenfußballs hat sich die SpVgg Langenhorst/Welbergen in der heimischen Region längst etabliert. Das wird jetzt belohnt. Denn am 3. August (Samstag) bestreiten die gerade in die Bundesliga aufgestiegenen Fußballerinnen des 1. FC Köln im Lan­genhorster Vechtestadion ein Testspiel gegen Zweitligist SV Meppen.

Keine Frage – das Spiel ist ein Höhepunkt der Vorbereitung. Für den SV Meppen ist es sogar die Generalprobe für die am 11. August (Sonntag) beginnende Zweitliga-Saison, die für den SVM zum Auftakt ein Heimspiel gegen den FC Ingolstadt parat hält. Für den 1. FC Köln beginnt das „Abenteuer Bundesliga“ eine Woche später mit der Begegnung gegen den MSV Duisburg.

„Natürlich freuen wir uns, dass wir den Zuschlag für die Austragung dieses Spiels bekommen haben“, fiebert Al­fred Holtmann, Vorsitzender der SpVgg Langenhorst/Welbergen, dem Fußball-Schmankerl schon heute entgegen. Wulf-Rüdiger Müller, Trainer des Meppener Frauen-Zweitligisten, hatte sich auf der Suche nach einem Spielort an Paul Schomann (Ochtrup) gewandt. Der ehemalige Trainer der deutschen U-15-, U-16- und U-17-Nationalmannschaft hatte Müller wohl den Tipp gegeben, in Langenhorst vorstellig zu werden. „Als dann die Anfrage kam, habe ich gesagt: Ihr könnt gerne herkommen. Wir freuen uns.“ So ging die Vermittlung rasch und unbürokratisch über die Bühne. Auch die Terminierung auf den 3. August gestaltete sich problemlos.

Für Langenhorst als Austragungsort sprach auch, dass der Verein großen Wert auf die Förderung des Frauenfußballs legt. „Wir haben im Juniorinnenbereich alle Altersklassen besetzt, und wir haben eine Frauenmannschaft, in der unsere Spielerinnen ihre Laufbahn fortsetzen können, wenn sie den Juniorinnenbereich durchlaufen haben“, betont Holtmann.

Erst vor wenigen Wochen herrschte Hochbetrieb im Vechtestadion. Als SW Weiner und die „Zweite“ des FC Vorwärts Wettringen dort um den Aufstieg in die Kreisliga A spielten, standen 1000 Zuschauer hinter den Banden. Über solch einen Zuspruch würde sich bei den Männern manch ein Regionalligist freuen. „So viele Besucher werden am 3. August kaum kommen“, sagt Holtmann. „Dennoch gehe ich davon aus, dass einiges los sein wird bei uns.“ Klar, dass sich der rührige Club dann auch wieder als perfekter Ausrichter von seiner besten Seite präsentieren will.

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