Fußball: Kreisliga A Steinfurt Ochtruper im Derby obenauf

Ochtrup -

Der FSV Ochtrup hat das Derby gegen Matellia Metelen verdient mit 3:0 für sich entschieden. Zwei Elfmeter und eine Ampelkarte innerhalb von nur drei Minuten sorgten in der ersten Halbzeit für eine Vorentscheidung.

Von Marc Brenzel
Ochtrups Angreifer Lukas Höseler (M.) machte gegen Matellia Metelen ein sehr gutes Spiel. Felix Doedt kann Mohammed Sylla nur mit einem Foul stoppen (kl. Foto).
Ochtrups Angreifer Lukas Höseler (M.) machte gegen Matellia Metelen ein sehr gutes Spiel. Felix Doedt kann Mohammed Sylla nur mit einem Foul stoppen (kl. Foto). Foto: Marc Brenzel

Der FSV Ochtrup hat am Sonntag wieder ein sportliches Ausrufezeichen gesetzt. Beim 3:0-Heimsieg gegen den Lokalrivalen Matellia Metelen machten die Kicker aus der Töpferstadt einmal mehr deutlich, dass in dieser Saison mit ihnen zu rechnen ist.

FSV-Trainer Frank Averesch war nach der Partie entsprechend glücklich, wusste aber auch: „Die Metelener haben nach fünf Minuten einen ganz dickes Ding auf dem Fuß. Fällt da das 0:1, hätte das Spiel einen ganz anderen Verlauf nehmen können.“ Doch Bernd Weßeling jagte den Ball aus kurzer Entfernung über die Latte, und so blieb den Hausherren eine Aufholjagd erspart.

Statt Weßeling rückte ein anderer Metelener in den Mittelpunkt: Felix Doedt – allerdings unfreiwillig. Zunächst blieb dem jungen Innenverteidiger nichts anders übrig, als Mohammed Sylla mit einem Trikotzupfer zu stoppen (21.), dann kam er gegen Tim Niehues zu spät (24.). Da sich beide Szenen im Strafraum abspielten, gab es folglich zwei Strafstöße und in der Konsequenz die Ampelkarte für Doedt. Elfer Nummer eins verwandelte Marcel Strübig, Elfer Nummer zwei war eine Sache für Mohammed Sylla – 2:0.

„Überhaupt kein Vorwurf an Felix. Wir gewinnen zusammen, wir verlieren zusammen“, nahm Metelens Spielertrainer Bertino Nacar Doedt in Schutz. Dass Lukas Höseler den Vorsprung mit einem satten Linksschuss in den Winkel auf 3:0 ausbeute (35.), passte zur Metelener Schwächephase. „Wir haben einfach einen gebrauchten Tag erwischt“, kommentierte Nacar nach dem Abpfiff.

In Unterzahl und mit drei Toren im Hintertreffen beschränkten sich die Gäste in Hälfte auf Schadensbegrenzung. Zwar besaß der FSV noch die eine oder andere vielversprechende Möglichkeit (Tim Niehues, Arthur Kutzmann, Marvin Haumering), doch am Resultat änderte sich nichts mehr.

„Ich bin sehr, sehr zufrieden mit dem, was wir heute gezeigt haben. Darauf dürfen wir uns aber auf keinen Fall ausruhen. Am Dienstag und Donnerstag wird im Training wieder hart gearbeitet“, kündigte Averesch an.

„Glückwunsch an die Ochtruper, die unsere Fehler eiskalt bestraft und verdient gewonnen haben. Gut war, dass wir uns nach der Pause nicht haben abschlachten lassen. Das waren wir unseren Fans einfach schuldig“, positionierte sich Nacar.

FSV Ochtrup: J. Averesch – Vieira, Haumering, J. Engbring, Kutzmann – Hannekotte (81. Holtmann), Strübig – Niehues, Ozog, Sylla (76. Sendker) – Höseler (70. Lienkamp).

Matellia Metelen: Tolksdorf – Wähning, Doedt, Langehaneberg (87. N. Van De Velde), Feldhues – J. Kippelt, Laumann – Zenuni (46. Möllers), Nacar, L. Van De Velde – Weßeling (52. Kemper).

Tore: 1:0 Strübig (21., Foulelfmeter), 2:0 Sylla (24., Foulelfmeter), 3:0 Höseler (35.).

Bes. Vorkommnis: Gelb-Rote Karte gegen Metelens Doedt (24., wiederholtes Foulspiel).

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