Fußball in der Kreisliga A Steinfurt Germanische Invasion in Metelen

Metelen -

Die Metelener müssen noch Punkte holen, um sich weiter von den Abstiegsplätzen zu distanzieren. Ob das am Sonntag im Heimspiel gegen Germania Horstmar gelingt, bleibt abzuwarten. Schließlich hat Matellia-Trainer Martin Junk diverse Probleme mit der Aufstellung.

Von Marc Brenzel
Metelens Abwehrchef Fabian Langehaneberg (r.) muss aufgrund seiner fünften gelben Karte aussetzen.
Metelens Abwehrchef Fabian Langehaneberg (r.) muss aufgrund seiner fünften gelben Karte aussetzen. Foto: Brenzel

Noch weisen Matellia Metelens A-Liga-Fußballer einen Vorsprung von sechs Zählern auf die Abstiegsplätze auf. Das ist aber nur eine Momentaufnahme, den in der unteren Region des Klassements ist viel Bewegung. Damit die Elf aus der Vechtegemeinde nicht ein, zwei Kellertreppchen weiter herunterrutscht, sollte am Sonntag gegen Germania Horstmar gewonnen werden.

Das dürfte allerdings eine knifflige Nummer werden. Zum einen befinden sich die Gäste in einem Formhoch, zum anderen muss Matellia-Spielertrainer Martin Junk noch an seiner Aufstellung basteln. Abwehrchef Fabian Langehaneberg ist gelbgesperrt, Sebastian Feldhues im Urlaub, Jochen Schürmann klagt über Rückenprobleme, und bei Junk sieht es aufgrund einer Magen-und-Darm-Grippe auch nicht besonders günstig aus. Außerdem sollen ein oder zwei Spieler an die B-Liga-Reserve abgegeben werden, die im Vorfeld ein enorm wichtiges Duell mit der Horstmarer Zweitvertretung zu bestreiten hat.

„Das ist natürlich alles nicht optimal und stempelt uns zum Außenseiter“, ärgert sich Junk. „Trotzdem stellen wir uns nicht nur hinten rein. Besser ist es, wenn wir höher rausrücken würden, um eher gegen den Ball zu arbeiten.“

Bei den Germanen gilt nach drei Siegen in den jüngsten vier Spielen „the trend is your friend“. Daher darf sich Trainer Andre Rodine auch breitschultrig aufstellen: „Wir fahren nach Metelen, um zu gewinnen.“

Dass das nicht einfach werden könnte, ist dem Horstmarer Coach bewusst: „Wir treffen auf einen Gegner, der sehr kompakt steht und stark in den Zweikämpfen ist. Unser Passverhalten sollte entsprechend diszipliniert sein, damit wir erst gar nicht in diese Mann-Mann-Duelle kommen.“

Vermutlich vertraut Rodine der Startformation, die am vergangenen Wochenende beim 4:1-Erfolg gegen Weiner überzeugte. Zum Kader gesellt sich zudem Patrick Overkamp. „Mit ihm haben wir eine zusätzliche Alternative für den Offensivbereich. Patrick ist einer, der viel Qualität mitbringt“, weiß Rodine, was er an seinem Rückkehrer hat.

►  Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz an der Walkenmühle, Metelen.

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