Fußball in der Kreisliga A Steinfurt Horstmarer beheben ihre Ladehemmung

Horstmar -

Der TuS Germania Horstmar hat das Toreschießen doch noch nicht verlernt. Im Heimspiel gegen den FC SW Weiner kam der Bezirksliga-Absteiger zu einem 4:1 (3:1)-Erfolg. In der Schlussphase hätten die Hausherren das Ergebnis sogar ausbauen können.

Von Marc Brenzel
Zwei Tore, eine Vorlage: Steffen Exner (l.) war am Sonntag im Heimspiel gegen den FC Schwarz-Weiß Weiner der effektivste Germania-Akteur.
Zwei Tore, eine Vorlage: Steffen Exner (l.) war am Sonntag im Heimspiel gegen den FC Schwarz-Weiß Weiner der effektivste Germania-Akteur. Foto: Marc Brenzel

Der TuS Germania scheint wieder zu wissen, wo die Tore stehen. Im Heimspiel gegen den FC Schwarz-Weiß Weiner war von der Ladehemmung in der Offensive nichts zu sehen. Mit 4:1 (3:1) schickten die Horstmarer die abstiegsgefährdeten Ochtruper auf die Heimreise.

Die ersten 20 Minuten gingen ganz klar an die Germanen. Folgerichtig führten die Hausherren durch Treffer von Steffen Exner (5.) und Tim Hellenkamp (16.) mit 2:0. Beide Male leistete Dominik Kortehaneberg die Vorarbeit. „Im Training hatten wir daran gearbeitet, dass der rechte Außenverteidiger mit angreift. Schön, dass das heute zwei Mal Wirkung gezeigt hat“, freute sich TuS-Trainer Andre Rodine.

Mitte der ersten Hälfte hatten sich die Gäste den Schlaf aus den Augen gerieben. Rafael Walzel ließ mit seinem 1:2 Hoffnung aufkeimen (33.), doch nur fünf Zeigerumdrehungen später profitierte Exner von einem Lapsus in der Weiner-Deckung – 3:1. „Das Ding war sowohl von der Entstehung als auch vom Zeitpunkt her echt bitter“, schluckte SW-Coach Florian Dudek.

Nach der Pause hatten die Ochtruper zunächst mehr von der Partie und hundertprozentige Gelegenheiten durch Jens Heinenbernd und Max Weyering. „Wenn davon einer reingegangen wäre, hätte ich die Horstmarer mal gerne gesehen“, trauerte Dudel den vergebenen Möglichkeiten nach.

Kaltschnäuziger im Abschluss zeigte sich die Rodine-Elf: Exner steckte auf Daniel Smith durch, der auf 4:1 erhöhte (70.). Für Dudek war die Messe damit gelesen: „Irgendwie klar, dass dann bei uns die Köpfe runtergegangen sind.“ Die Horstmarer hätten den Vorsprung anschließend noch ausbauen können, doch Smith (72.) und Daniel Klostermann (84.) platzierten den Ball nur ans Aluminium.

„Wir sind richtig stark angefangen, haben uns dann aber etwas zu früh zurückgelehnt. Das ist ja so ein bisschen die Horstmarer Krankheit. Zwischendurch hätte es vielleicht noch einmal spanend werden können, doch im Endeffekt geht der Erfolg so auch in Ordnung. Es saßen ja schließlich noch mehr Tore für uns drin“, fasste Rodine seine Eindrücke zusammen.

Germania Horstmar: Kock – Kortehaneberg, Jung, Höing, Franke – Carvalho (75. Sanders) , Oepping, Hellenkamp, Dreckmann (85. Becks) – Smith, Exner (79. Klostermann).

FC SW Weiner: Nadicks­bernd – Hüntemann, Löcker, Lenfert, Heinenbernd (71. J. Bröker) – Tümler (51. Homölle), Walzel – Weyring (75. Waltermann, B. Möllers, Thihatmar – M. Möllers.

Tore: 1:0 Exner (5.), 2:0 Hellenkamp (16.), 2:1 Walzel (16.), 3:1 Exner (38.), 4:1 Smith (70.).

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