Fußball in der Kreisliga A Steinfurt Die Geizhälse der A-Liga treffen sich in Horstmar

Horstmar -

Am Sonntag stehen sich in Horstmar zwei der schwächsten Offensivreihen der A-Liga gegenüber: Der TuS Germania empfängt den FC Schwarz-Weiß Weiner. Gäste-Trainer Florian Dudek rät trotzdem zu einem Besuch der Partie.

Von Marc Brenzel
Germania-Kapitän Thorsten Höing (r.) ist der Fels in der Brandung.
Germania-Kapitän Thorsten Höing (r.) ist der Fels in der Brandung. Foto: Thomas Strack

Warum der TuS Germania Horstmar lediglich Tabellensiebter ist, liegt auf der Hand: 27 Tore in 20 Partien sind einfach zu wenig, um höheren Ansprüchen zu genügen. Besserung geloben die Horstmarer für das Heimspiel am Sonntag gegen den FC Schwarz-Weiß Weiner.

„Es ist ja nicht so, dass wir uns keine Chancen erarbeiten, doch die Bälle wollen in dieser Saison einfach nicht rein. Wir brauchen vielleicht mal so eine Partie, in der der Knoten platzt“, will Trainer Andre Rodine nicht ausschließen, dass es morgen so weit sein könnte. Das würde dem Coach gut ins Konzept passen, denn nach der 0:3-Pleite im Hinspiel haben die Horstmarer etwas gutzumachen. „Der Gegner ist in der Zentrale gut besetzt. Da müssen wir aufpassen“, weiß Rodine. Als Prellbock für mögliche schwarz-weiße Attacken hat er Torsten Höing ausgemacht. Der Germania-Kapitän bringt Woche für Woche seine Leistung. „Torsten ist ungeheuer wichtig für uns. Er sorgt für die nötige Stabilität“, erklärt Rodine.

Die Gäste aus Ochtrup feierten zuletzt einen ganz wichtigen 4:0-Erfolg gegen Grün-Weiß Rheine. Von einem Befreiungsschlag möchte Florian Dudek nicht sprechen, vielmehr bestätigt das Ergebnis den Coach in seiner Ansicht, dass es für seine Elf wieder bergauf geht. Dudek ist sich aber auch im Klaren darüber: „Ein Sieg reicht nicht. Wir müssen zusehen, dass wir jetzt nachlegen.“

Die Vorzeichen stehen nicht schlecht, denn bis auf Yannick Bode kann Dudek die Elf aufbieten, die gegen Rheine auf ganzer Linie überzeugte. Bestnoten verdienten sich dabei Frank Lenfert und Heiner Möllers, die in der Innenverteidigung herausragende Arbeit ablieferten. „Heiner hängt sich voll rein. Das ist einer, der für Verein und Mannschaft alles gibt“, weiß Dudek, was er an dem ältesten der drei Möllers-Brüder hat.

In den Mittelpunkt spielte sich in den vergangenen Wochen zudem Rafael Walzel. Aus dem zentralen Mittelfeld heraus kurbelt er nicht nur den Angriffsmotor an, sondern glänzt auch als Vorlagengeber und Torschütze.

Dass am Sonntag die viertschlechteste (Horstmar) und die schlechteste Offensive (Weiner) die Klingen kreuzen, will Dudek nicht als Indiz für ein möglicherweise langweiliges Duell verstanden wissen. „Die Leute sollen ruhig kommen“, stellt der Übungsleiter den Zuschauern kurzweilige 90 Minuten in Aussicht.

►  Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz am Borghorster Weg, Horstmar.

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