Fußball
Der Meister der coolen Sprüche

Kreis Steinfurt -

Der Spruch des Tages ist eine „Institution“ bei den WN – auch auf den Lokalsportseiten der Ausgabe Steinfurt/Ochtrup. Wer kann die meisten auf sich vereinigen, wer hatte die besten?

Dienstag, 21.05.2019, 16:43 Uhr aktualisiert: 21.05.2019, 17:00 Uhr
Daumen hoch von Christof Brüggemann: Er liegt mit 17 Zitaten in der WN-Rubrik „Spruch des Tages“ eindeutig vor Christoph Klein-Reesink in Führung. Foto: Thomas Strack

In den heimischen Fußball-Amateurligen geht die Saison dem Ende entgegen. Am Sonntag steht der letzte Spieltag auf dem Programm, danach folgen Relegations- oder Entscheidungsspiele um den Aufstieg. In vielen anderen Sportarten bereiten sich die Akteure beinahe schon auf die neue Saison vor, denn beim Handball, Tischtennis oder Basketball ruht die Kugel längst.

Auch in der Sportredaktion der Westfälischen Nachrichten Steinfurt/Och­trup geht damit eine – keineswegs offizielle – Saison zu Ende. Wer kann die meisten Sprüche des Tages, die tägliche Rubrik links oben in der heimischen Ausgabe des Lokalsports, auf sich vereinigen?

Klar in Führung liegt der Trainer des SV Wilmsberg, Christof Brüggemann. Er hat bislang 17 Mal dazu beigetragen, dass die Sportseite auch mal witzig daherkommt. Dahinter rangiert Burgsteinfurts Trainer Christoph Klein-Reesink auf Platz zwei mit 13 Nennungen. Horstmars Coach André Rodine und Klas Tranow aus Altenberge folgen gemeinsam mit elf Sprüchen auf Platz drei. Ron Konermann (TuS Laer), Niklas van den Berg (TB Burgsteinfurt) und Bertino Nacar (Matellia Metelen) kommen auf acht Mal „links oben“, Dirk Altkrüger (Preußen Borghorst), Nelson Venancio (FC Galaxy), Ansgar Cordes (TB), Heinz Ahlers (Arminia Ochtrup), Florian Reckels und Jörg Kriens (TV Borghorst) bringen es auf jeweils sechs Nennungen.

Dahinter folgen eine ganze Reihe weiterer Trainer, Spieler und Funktionäre, die in der Regel nicht ganz so häufig zu Wort kommen wie die Trainer der Fußballteams. Was in der Natur der Sportart liegt, denn die Kicker treten häufiger gegeneinander an als Handballer oder Tischtennisspieler. Als Beispiel: 34 Spieltage sind es in der Fußball-Bezirksliga, 18 in der TT-Oberliga, wo Sascha Beuing mit seinen Jungs um Punkte spielt. Die Handballer kommen auf 26 Spieltage.

Da die Sportredaktion zwei Mal in der Woche, jeweils vor und nach den Spielen, mit den Trainern in Kontakt tritt, haben diese natürlich eher die Chance, in der Sprüche-Rubrik zu landen. Wobei die Häufigkeit nicht immer etwas über die Qualität aussagt; zumal man sich ab und zu auch zu einer Nennung durchringen muss. Das Loch links oben darf schließlich nicht ein weißer Fleck bleiben.

Übrigens, teuer kann das manchmal auch werden, wie vom Altenberger Trainer Klas Tranow zu hören war. Der musste schon elf Mal einen Kasten Bier für die Mannschaft ordern.

Und was meint Brüggemann zu dieser „Auszeichnung“? Er antwortet, wie das so seine Art ist, mit drei Aussagen, die erneut gut in unsere Rubrik passen würden. „Das macht mich natürlich stolz, und ich werde versuchen, dieses Kunststück in der nächsten Saison zu wiederholen. Ich bin bei uns dadurch schon der Spitzenreiter bei den Strafen, obwohl ich ja gar keine Strafen erzeuge. Der Spruch kostet mich jedes Mal 2,50 Euro. Aber ist ja immerhin für einen guten Zweck“, sagt Brüggemann, dessen 17 x 2,50 = 42,50 Euro in die Mannschaftskasse für die Mallorca-Fahrt fließen.

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