Fußball: Bezirksliga 12
André Rodine geht beim SV Wilmsberg „auf alles“

Borghorst -

Die einen enttäuschten am Ostermontag, die anderen überzeugten. Doch am Donnerstag werden die Karten neu gemischt, wenn sich der SV Wilmsberg und Germania Horstmar im Waldstadion treffen. Beide Trainer kündigen einen Kampf um jeden Meter Boden an.

Mittwoch, 24.04.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 24.04.2019, 16:30 Uhr
Hand drauf! Heute Abend im Heimspiel gegen Germania Horstmar versprechen Diogo Maia Rego (l.), Ricardo Bredeck und die übrigen Wilmsberger, sich wieder von ihrer guten Seite zu zeigen. Foto: Thomas Strack

Die 1:2-Pleite beim designierten Absteiger Preußen Lengerich war ein großes Thema beim Dienstagstraining des SV Wilmsberg. „Wir haben die Leistung besprochen und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Motivation eine andere sein muss. Denn mit einer ,Mal-eben-so-Einstellung‘ gewinnst du keine Spiele – erst recht nicht gegen Germania Horstmar“, spricht Trainer Christof Brüggemann Klartext. Gegen die Horstmarer geht es am Donnerstag im Rahmen eines Nachholspiels um Punkte.

Im Vergleich zum Debakel am Ostermontag wird es Änderungen in der Startformation geben. Nicht nur als Konsequenz, sondern auch notgedrungen. Schließlich fällt Jan Markfort aufgrund einer Roten Karte aus. Auf der anderen Seite stehen der lauffreudige Niklas Thoms sowie Linksaußen Alexander Wehrmann – er fehlte in Lengerich aufgrund einer Steißbeinverletzung – wieder Gewehr bei Fuß.

Während die Piggen zuletzt patzten, gewannen die Germanen mit 3:0 bei Arminia Ibbenbüren. Dank des Dreiers schob sich der TuS wieder über die Demarkationslinie, die die künftigen Bezirksligisten von den A-Ligisten in spe trennt. „Den Nichtabstiegsplatz wollen wir natürlich verteidigen. Und dafür brauchen wir jeden Zähler“, macht Trainer André Rodine eine knallharte Rechnung auf.

Da am Sonntag das Heimspiel gegen die unmittelbare Konkurrenz von Blau-Weiß Aasee auf dem Programm steht, könnte Rodine seine Elf am Donnerstag eigentlich schonen, doch der Coach geht in beiden Partien „auf alles“. „Die Lengericher haben gezeigt, dass Wilmsberg schlagbar ist. Und in der Hinrunde waren wir auch an einem Punktgewinn dran“, spekuliert Rodine auf ein Erfolgs- beziehungsweise Teilerfolgserlebnis.

Mit Dominik Chmieleck fehlt einer der Torleute berufsbedingt, zudem zwickt es Jan Carvalho in der Leistenregion. Ansonsten haben die Germanen personell nichts zu beanstanden.

 

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6563253?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686794%2F
Münster ruft Klimanotstand aus
Oberbürgermeister Markus Lewe (l.) sprach vor der Ratssitzung zu Aktivisten der Bewegung „Fridays for Future“ und lobte ihr Engagement.
Nachrichten-Ticker