Fußball in der Kreisliga A Horstmar entschärft Amisias Offensive – und verliert doch

horstmar -

Fabia da Costa Pereira ist der Spieler schlechthin in der Kreisliga A. Das unterstrich der Torjäger von Amisia Rheine auch am Sonntag, denn beim 1:0-Erfolg gegen Germania Horstmar machte er wieder einmal den Unterschied aus.

Von Jan Gudorf
90 Minuten hatten Alex Berkenbrock (r.) und Co. Fabio da Costa Pereira (l.) im Griff – nur nicht beim 0:1.
90 Minuten hatten Alex Berkenbrock (r.) und Co. Fabio da Costa Pereira (l.) im Griff – nur nicht beim 0:1. Foto: Jan Gudorf

Erst ein einziges Mal hatte sich der TuS Germania Horstmar vor der Partie gegen Amisia Rheine auf heimischem Platz geschlagen geben müssen. Entsprechend selbstbewusst kündigte Trainer Andre Rodine im Vorfeld an, den Spitzenreiter ärgern zu wollen. Sein Team setzte dieses Vorhaben vollends in die Tat um. Da den Gästen in Person von Toptorjäger Fabio da Costa Pereira aber ein Traumtor gelang, verlor der TuS dennoch knapp mit 0:1 (0:1).

Entsprechend enttäuscht war Rodine nach dem Spiel: „Die Jungs haben wahnsinnig gut gearbeitet und hätten einen Punkt durchaus verdient gehabt. Umso bitterer, dass wir durch so ein Tor verlieren.“ Zudem haderte der Coach mit manch einer Entscheidung des Schiedsrichters, die zu Horstmars Ungunsten ausfiel.

Wer sich gefragt hatte, wie da Costa Pereira in dieser Spielzeit zuvor schon unglaubliche 50 Tore hatte schießen können, bekam in der 16. Minute die Antwort. Sein Kunstschuss aus rund 25 Metern landete im linken Torwinkel und demonstrierte die exzellente Schusstechnik des Angreifers.

Im weiteren Spielverlauf hatte Horstmar die beste Offensive der Liga (jetzt 97 Tore) aber gut im Griff. Nur beim Schuss von Elidon Biali musste Keeper Jens Möllers ernsthaft eingreifen (33.). Die größte Gelegenheit im ersten Durchgang hatte der TuS, als Christopher Backhaus nach einer Balleroberung über den Kasten zog.

Im zweiten Abschnitt gestaltete sich die Partie zunächst weiter ausgeglichen. Amisia hatte den Ball etwas häufiger, kam aber nicht zu Torabschlüssen. Strafraumaktionen waren auf beiden Seiten nur selten zu beobachten. Die Germania witterte ihre Chance auf Zählbares, weshalb sie ab Mitte der zweiten Hälfte ihre Offensivbemühungen verschärfte.

Die Gastgeber erarbeiteten sich zahlreiche Standardsituationen, die jedoch keine gefährlichen Abschlüsse zur Folge hatten. Da auch aus dem Spiel heraus keine Großchancen erspielt wurden, blieb die Schlussoffensive letztlich erfolglos.

TuS Germania Horstmar : Möllers – Kortehaneberg, Franke, Höing, Berkenbrock – Hellenkamp, Oepping – Sanders (68. Kosakowski), Smith, Klostermann (61. Exner) – Backhaus.

Tor : 0:1 Fabio da Costa Pereira (16.)

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