Greven
Peter Talmann hört zum 30. Juni auf

Der vorerst letzte Auftritt der DJK Greven in der Kreisliga A war gleichzeitig auch das Finale für Trainer und Sportleiter Peter Talmann. Er hört zum 30. Juni bei den Blau-Weißen auf. Lesen Sie unter der Woche ein ausführliches Interview mit dem DJK-Urgestein – und jetzt schon mal seine Analyse zum bitteren Ende des Entscheidungsspiels.

Sonntag, 02.06.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 04.06.2019, 12:06 Uhr
Verlierer einer Hitzeschlacht: Peter Talmann und seine DJK. Foto: Stefan Bamberg

Ein Schrecken ohne Ende in der Hinrunde – und ein Ende mit Schrecken in der finalen Hitzeschlacht von Albachten. Die DJK Greven verabschiedet sich in die B-Liga – und Interimstrainer Peter Talmann zum 30. Juni. Das gab das DJK-Urgestein am Sonntagmorgen im Gespräch mit dieser Zeitung bekannt. Und lieferte gleichzeitig erste Analysen zu dem bitteren Samstagnachmittag auf der Hohen Geist in Albachten.

Guten Morgen, Peter! Eine Analyse direkt nach diesem Marathon-Match hätte vermutlich gar nix gebracht. Nach einmal drüber schlafen – warum ging das Unternehmen Klassenerhalt gestern schief?

Peter Talmann: Also ich denke, dass wir wegen des gestrigen Spiels niemandem einen Vorwurf machen können. Es war ein typisches Entscheidungsduell, in dem beide Teams Angst hatten, den entscheidenden Fehler zu begehen. Wir haben es vielmehr vergangenen Sonntag verpasst, die Sache frühzeitig klar zu machen. Da hätten wir auf jeden Fall diesen einen Punkt gegen Eintracht holen müssen. Dann wäre uns das alles erspart geblieben.

Trotzdem: Hättet Ihr nicht ein bisschen mehr ins Risiko gehen müssen gestern?

Talmann: Darüber kann man im Nachhinein zwar diskutieren, aber ich finde: Wir hätten einfach unsere Chancen nutzen müssen. Es gab zwar nur wenige, aber in einem dieser Momente hätten wir da sein müssen. Nach dem Abpfiff meinten einige meiner Spieler, dass wir auch noch acht Stunden hätten weiterspielen können und kein Tor gemacht hätten. Da ist vielleicht was dran.

Sie sind in der Rückrunde als Feuerwehrmann auf der Trainerbank eingesprungen: Wie geht es für Sie persönlich weiter?

Talmann: Ich werde zum 30. Juni als Trainer und Sportlicher Leiter aufhören. Das hat aber nichts mit dem Ergebnis gestern zu tun, sondern steht schon seit April fest. sba

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