Hallenfußball: C-Jugend-Turnier bei Greven 09
Halle ist nur einmal im Jahr!

Greven -

Olé, olé und schalala! Ja ja, die Freunde des gepflegten Viervierteltakts kommen bei Hallenturnieren immer auf ihre Kosten. Sonst geht‘s um nicht viel, aber es ist trotzdem irgendwie lustig. Zum Beispiel bei der C1 von Greven 09, die ihre Aufstiegssaison mit den Plätzen zwei und drei in der Halle beendete.

Montag, 31.12.2018, 12:00 Uhr aktualisiert: 04.01.2019, 10:35 Uhr
Mit dem eigenen Hallenturnier beendete die 09-C1 ihr Aufstiegsjahr. Während es drinnen um den Spaß ging, wird‘s draußen für die Jungs schon früh in 2019 wieder ernst. Einen entspannten Tag verlebten derweil Schiri Werner Nußbaum und sein Kollege (kleines Bild). Foto: Stefan Bamberg

Landesliga-Aufstieg, Kreispokalsieg, potenzielle Mannschaft des Jahres in Greven – na, da ist doch der letzte Freitag in 2018 ein passender Moment für eine große Runde Schaulaufen. Die Nullneun-C1 und ihr Heimspiel in der Rönnehalle – so kann man dieses Wahnsinnsjahr ja wohl mal verabschieden.

Okay, die Vorbereitung auf die Rückrunde beginnt schon sehr früh, am 8. Januar. Ja, sie können hier schon mal ein bisschen üben, um am ersten 2019er-Wochenende vielleicht noch den renommierten Futsalcup des SC Reckenfeld mitzunehmen. Gewiss, jede Trainingseinheit ist wertvoll im Hinblick auf all die Knackspiele, die zu Beginn der Rückserie für den aktuellen Landesliga-Fünften anstehen. „Die ersten drei Partien der Rückserie sind absolut wegweisend“, weiß Trainer Jens Kurney. Da warten mit dem FSC Rheda, Westfalia Gemen und den SF Mastbruch sämtlich Truppen aus unteren Tabellengefilden. „Sollten wir da nicht punkten, kann es für uns noch mal bunt werden“, warnt der Übungsleiter vorbeugend vor Abstiegskampf.

Halle ist nur einmal im Jahr: Turnier-Wochenende bei 09 und DJK

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Heute aber, Freunde, seien wir ehrlich: Bei Hallenturnieren zwischen den Jahren geht’s eigentlich um nix. Und es gibt aus Spieler- wie Reportersicht sicherlich spannendere Events. Doch es ist trotzdem meistens ganz lustig. Und immer ziemlich laut, wenn in der Schlussphase einer jeden Partie die Liebhaber des Ballermann-Schlagers auf ihre Kosten kommen. Also sagen wir’s mal frei nach Peter Wackel: Scheiß drauf, Halle ist nur einmal im Jahr!

Da atmen alle Beteiligten ungewöhnlich locker durch die Hose: „Das ist alles just for fun“, meint Erfolgscoach Kurney. Wer hier heute eine flache Raute fordert, kriegt bestenfalls eine Salmiakpastille – danke an Schalke-Koryphäe Erwin Kremers für diese brandneue Perle der Fußballrhetorik.

Auch bei Schiri-Legende Werner Nußbaum herrscht maximale Entspannung: „Man merkt schon, dass es nicht mit allerletzter Verbissenheit zur Sache geht.“ Seine Karten hätte er wahrscheinlich auch zu Hause lassen können. Wenn überhaupt, ist der geneigte Spielleiter hier eher als Regel-Erklärer denn als Streitschlichter gefragt. Dennoch: Budenzauber-Time ist Crunchtime für den routinierten Referee!

So auf zehn Einsätze komme er in diesen Wochen, schätzt Nußbaum. Und auf viele, viele Kilometer quer durchs Münsterland.

Ausgesprochen ortsgebunden ist demgegenüber die erste Halbfinalpaarung: „Wir gegen uns“ heißt es in der Vorschlussrunde – „uns“ gewinnt! 5:1-„Auswärtssieg“ für die – allerdings gleich stark besetzte – 09-B-Mannschaft. Eine schräge Situation, eine witzige Aktion – viel mehr aber auch nicht.

Doch es rappelt weiter in der Kiste bei beiden Gastgebern: 5:2 für Nullneun-A im Dönercup gegen Gemen, 3:6 gegen Nullneun-B im Finalduell mit der DJK Coesfeld. „Gegen die war wenig zu holen, ein verdienter Turniersieger“, resümiert Kurney.

Einmal Bronze, einmal Silber für seine Nullneuner? Bei der 09-C1 ist nicht alles Gold, was glänzt. Nicht mal in einem so goldenen Jahr.

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