Fußball: Kreisliga A Steinfurt Angriff abgewehrt: Reckenfeld hält Bilk auf Distanz

Reckenfeld -

Der eine steigt ab, der andere (noch?) nicht: Der SC Reckenfeld hat dank einer kämpferisch starken Vorstellung in letzter Sekunde einen Punkt gerettet und damit immerhin noch rechnerische Chancen auf den Ligaverbleib. Gegner Westfalia Bilk hingegen ist nach dem 2:2 weg vom Fenster.

Von Ulrich Schaper
Beide Torhüter zeichneten sich durch einige Rettungsaktionen aus.
Beide Torhüter zeichneten sich durch einige Rettungsaktionen aus. Foto: Ulrich Schaper

Die gute Nachricht für alle Reckenfeld-Anhänger vorneweg: Auch nach dem 28. Spieltag der Fußball Kreisliga A Steinfurt hängt die Rote Laterne in Bilk. Das Abstiegsduell zwischen dem SC Reckenfeld und FC Westfalia Bilk endete mit 2:2 (1:0). Bilk ist damit endgültig abgestiegen.

Zwar hat auch der SCR nur noch theoretische Chancen die Klasse zu halten, immerhin aber präsentierte sich die Elf von Trainer Julian Lüttmann eine Halbzeit lang von ihrer besten Seite. Nach einer etwas zittrigen Anfangsphase schafften es die Gastgeber, sich in die Partie hineinzukämpfen. Hier und da segelten einige Pässe ins Niemandsland, ein-, zweimal musste Schlussmann Ilja Golubew zugreifen – das war es aber auch schon mit den Reckenfelder Unzulänglichkeiten. Kurz vor der Halbzeit hatte Ali Saado mit ordentlich Fahrt den Westfalia-Strafraum angesteuert und hatte im rechten Moment das Auge für den freistehenden Lukas Wentker, der sein Team mit 1:0 in Führung brachte (40.). Reckenfeld gewann durch dieses Tor nicht nur Selbstvertrauen, sondern auch die meisten Zweikämpfe und offenbarte tatsächlich wieder einmal so etwas wie Spielfreude – ohne die gewohnt riskanten Dribbeleskapaden. „Das haben wir lange vermissen lassen“, sagte Lüttmann, der mit der ersten Hälfte zufrieden war. Leider geschah dann das, was im Fußball nun einmal nach 45 Minuten geschieht. Der Spielleiter pfiff zur Halbzeitpause. „Wie so oft, sind wir schlecht aus der Kabine gekommen“, bedauerte Lüttmann. Seinem Schlussmann attestierte er eine „überragende Leistung“ – zweimal aber war Golubew machtlos. Per Doppelschlag (73./79.) drehte Bilk das Spiel und schickte sich an, den SCR in der Tabelle zu überholen.

Reckenfeld warf noch einmal alles nach vorne, erzwang durch einen abgefälschten Schluss von Amru Tawil den Ausgleich (90.+3) – und hält Bilk damit weiter auf Distanz.

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