Handball: Bezirksliga Die Rückkehr

Greven -

Es ist noch gar nicht so lange her, dass er regelmäßig in der Emssporthalle war. Die Rede ist von Michael Stork, dem ehemaligen Trainer der HF-Reserve, der nun mit der DJK Sparta Münster an seine frühere Wirkungsstätte zurückkehrt. Am Samstagabend (Anwurf: 18 Uhr) treten seine aktuellen Schützlinge gegen die Bezirksliga-Männer der Handballfreunde Reckenfeld/Greven 05 an.

Von Heidrun Riese
Michael Stork, in der vergangenen Saison Spielertrainer der Handballfreunde-Reserve, kommt als Trainer der DJK Sparta Münster an seine frühere Wirkungsstätte zurück.
Michael Stork, in der vergangenen Saison Spielertrainer der Handballfreunde-Reserve, kommt als Trainer der DJK Sparta Münster an seine frühere Wirkungsstätte zurück. Foto: hri

„Durch die Personalie bekommt das Spiel eine besondere Brisanz“, macht sich Rainer Nowack auf eine schwierige Aufgabe gefasst. „Das wird ein ganz heißes Ding.“

Der Grund dafür ist einfach zu erklären: Stork, der vor wenigen Wochen das Traineramt von Philipp Weilguni übernahm, das dieser aus zeitlichen Gründen abgeben musste, kennt die 05er. „In- und auswendig“, wie der HF-Coach betont. Und zwar auch die Spieler, die schon länger zum Kader der Ersten gehören. „Er weiß um ihre Stärken und ihre Schwächen und wird sich die passende Taktik überlegt haben“, rechnet Nowack mit einem bestens vorbereiteten Gegner.

Da die Münsteraner auf dem zwölften und damit dem drittletzten Platz stehen, geht es für sie sechs Spieltage vor Saisonende eigentlich um nichts mehr. Jedenfalls nicht um den Klassenerhalt, um den das HF-Team als Tabellenneunter noch einen Kampf auszufechten hat. „Aber ein Sieg in einer solchen Begegnung hat natürlich Prestigewert“, ist sich Nowack bewusst.

Aber so viel ist sicher: Auch die 05er brennen darauf, diese Partie zu gewinnen. Zum einen natürlich, weil es gegen einen alten Bekannten geht. In erster Linie aber, weil sie noch wichtige Zähler für den Ligaverbleib sammeln müssen. „Dass wir die Punkte brauchen, steht außer Frage“, betont der HF-Coach. „Rein rechnerisch ist noch alles möglich.“

Was das Personal angeht, gibt es ausnahmsweise mal wieder eine gute Nachricht: Marc Beering bleibt der Bezirksliga-Mannschaft bis zum Ende der Saison treu. „Wir haben ihn hochgezogen“, verkündet Nowack, dem es angesichts der bevorstehenden Begegnung ganz schön unter den Nägeln brennt. „Ich freue mich darauf, Michael wieder zu treffen.“ Aber bevor es zum freundschaftlichen Gedankenaustausch geht, stehen beide Trainer erstmal 60 Minuten am Spielfeldrand - und dort sind sie Gegner.

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