Schwimmen: Bezirksmeisterschaften „Lange Strecke“ Ausdauer gefragt: TVE-Schwimmer erfolgreich auf der Langbahn

Greven -

Doppelt ungewohntes Terrain betraten die sieben Schwimmer des TVE Greven am Wochenende bei den Bezirksmeisterschaften „Lange Strecke“ in Gladbeck. Zum einen wurden mit den 400 Meter Freistil und Lagen sowie den 800 Meter Freistil Strecken geschwommen, die normalerweise nicht zum Wettkampfprogramm gehören. Zum anderen war dies in dieser Saison auch der erste Wettkampf auf der 50-Meter-Bahn.

Eine Top-Ten-Platzierung schaffte Lucy Springensguth.
Eine Top-Ten-Platzierung schaffte Lucy Springensguth. Foto: TVE Greven/Kleimeier

Mit 13 Langbahnbestzeiten bei 13 Starts und zweimal Silber und einmal Bronze waren die Grevener sehr zufrieden mit ihrem Abschneiden.

Nicht ganz überraschend war Lars Zeggelaar (Jahrgang 2000) zweimal ganz vorne mit dabei. Der Langstreckenspezialist belegte über 400 Meter Freistil den zweiten Platz und wurde über 400 Meter Lagen Dritter. Wie die meisten TVE-ler musste er sich zunächst an die ungewohnte 50-Meter-Bahn gewöhnen: „Mir hat ganz klar die Wende nach 25 Metern gefehlt“, sagte er nach seinen Rennen. Eine weitere Silbermedaille gewann Justus Domning (2005). Über 400 Meter Freistil teilte er sich seine Kräfte perfekt ein und unterbot seine bisherige Bestzeit um mehr als eine Minute. Jonathan Hildmann (1998) schwamm als Vierter über die Lagenstrecke knapp am Podest vorbei, über Freistil wurde er Fünfter.

Nicht nur 400, sondern gleich 800 Meter schwammen Hannah Grabbe und Lucy Springensguth (beide 2004). Beide schwammen die Strecke absolut konstant und nahezu gleich schnell. Nur dank des besseren Starts und der schnelleren Schlussbahn konnte sich Hannah Grabbe nach zwölf Minuten knapp fünf Sekunden vor Lucy Springensguth platzieren. Beide gingen außerdem über die 400-Meter-Strecken an den Start und erreichten Platzierungen unter den ersten zehn.

Maleen Bormann (2003) schaffte bei ihrem Start über 400 Meter Freistil die größte Verbesserung im Grevener Team. Um mehr als eineinhalb Minuten blieb sie unter ihrem Rekord. Für Sophie Kroner (2004) waren die 400-Meter-Distanzen eine Premiere auf der Langbahn. Mit den Plätzen zehn und elf und zwei tollen Zeiten war sie nach dem Wettkampf sehr zufrieden.

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