Handball: Bezirksliga Sieg für die Grevener Handballfreunde ist Pflicht

Greven -

Es gibt Spiele, die eine Mannschaft, die um den Klassenerhalt kämpft, einfach nicht verlieren darf. Dazu zählt die Auswärtspartie gegen die Reserve des TSV Ladbergen, zu der die Bezirksliga-Männer der Handballfreunde Reckenfeld/Greven 05 am Samstagabend (Anwurf: 18.30 Uhr) antreten. „Das sind zwei Pflichtpunkte, die wir da einfahren müssen“, betont Trainer Rainer Nowack vor der Begegnung mit dem Tabellenvorletzten.

Von Heidrun Riese
Im Hinspiel war das Match eine klare Sache: Die Handballfreunde konnten sich über den deutlichen 31:19-Erfolg gegen die Reserve aus Ladbergen freuen.
Im Hinspiel war das Match eine klare Sache: Die Handballfreunde konnten sich über den deutlichen 31:19-Erfolg gegen die Reserve aus Ladbergen freuen. Foto: Heidrun Riese

Eigentlich legt der HF-Coach immer Wert darauf, dass seine Schützlinge nicht nur die beiden Zähler einsacken, sondern gleichzeitig auch etwas für ihr Torverhältnis tun. Letzteres ist aufgrund der Platzierung des Gegners jedoch unerheblich. Mit ihren 8:30 Punkten ist die TSV-Zweite längst jenseits von Gut und Böse. Dass die Ladbergener dem Tabellenachten noch einmal so weit auf die Pelle rücken, dass der direkte Vergleich zum Tragen kommen könnte, ist bei nur noch sieben ausstehenden Spieltagen nahezu ausgeschlossen. Und selbst wenn: Mit dem 31:19-Erfolg aus dem Hinspiel sind die 05er bereits klar im Vorteil.

Nun geht es also schlichtweg ums Gewinnen. Und das ist im Nachbarort nicht so einfach, auch wenn die Rollen auf dem Papier klar verteilt sind. „Die Spiele gegen Ladbergen haben immer Lokalderby-Charakter“, weiß Nowack. „Daher steht uns eine schwierige Aufgabe bevor.“ Trotzdem ist er guter Dinge. Auch wenn seine Mannschaft durch die Verletzungen nicht mehr über die Vielzahl an spielerischen Mitteln verfügt, mit der sie beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison punkten konnte. „Wir haben vielleicht nicht mehr diese große Variabilität“, erklärt der Trainer, „aber das kompensieren wir durch unseren Kampfgeist.“ Und zu diesem unbändigen Siegeswillen kommt noch etwas hinzu, was Nowack beobachtet hat: „Es wird wieder flüssiger.“ Mit anderen Worten: Die Spieler, die von Saisonbeginn an zum Kader der Ersten gehört haben, und die, die später dazu gekommen sind, gewöhnen sich immer mehr aneinander.

Um am Samstagabend die so wichtigen Punkte einzufahren, kommt es aber vor allem darauf an, von der ersten bis zur letzten Sekunde alles zu geben. „Wir müssen das Spiel von Anfang an kontrollieren“, betont der Trainer. „Wir müssen konsequent bleiben und konstant kämpfen.“

Was das Personal angeht, gibt es gute Nachrichten - nämlich keine schlechten. Die Situation bleibt unverändert, wie Nowack berichtet. Und er kündigt an: „Dennis Wiening ist wieder dabei.“ Auch das fällt in die Kategorie der positiven Neuigkeiten. Denn der Torhüter ist in dieser Saison der erste Langzeitausfall, der ins HF-Team zurückgekehrt ist.

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