Tischtennis: Verbandsliga Brackwede ist nicht Lippstadt: BW Greven reist voller Optimismus nach OWL

Greven -

Die 3:9-Niederlage gegen Lippstadt am vergangenen Wochenende war einerseits ein vollkommen normales Tischtennis-Spiel. Schließlich waren das Team, das bei der DJK BW Greven zu Gast war, Spitzenreiter. Für die Gastgeber aber war es die erste Niederlage im laufenden Kalenderjahr und ohnehin die erste nach acht ungeschlagenen Spielen in Serie.

Rajeevan Sithamparanathan hat in dieser Saison schon häufiger für positive Überraschungen gesorgt. Er wird im unteren Paarkreuz auf harte Gegenwehr treffen.
Rajeevan Sithamparanathan hat in dieser Saison schon häufiger für positive Überraschungen gesorgt. Er wird im unteren Paarkreuz auf harte Gegenwehr treffen. Foto: Ulrich Schaper

Eigentlich ein ganz guter Zeitpunkt die Leistungen der vergangenen Wochen noch einmal zu würdigen, denn was der geneigte Zuschauer gern mal vergisst: Hier hat ein Aufsteiger (Greven) gegen den designierten Verbandsliga-Meister (Lippstadt) gespielt. Nachdem die Niederlage also wohlmeinend einsortiert wurde, kann nun das Unternehmen Klassenerhalt weitergehen. An diesem Wochenende geht es für das Team von Kapitän Matthias Kaltmeier nach Bielefeld-Brackwede. Im Hinspiel ist den Grevenern ein besonderer Coup gelungen – mit vier Doppelsiegen sicherte sich der Außenseiter beim 8:8 einen nicht für möglich gehaltenen Punktgewinn.

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass Brackwede sich noch einmal von uns überrumpeln lässt. Das Team ist für seine Heimstärke bekannt, was man an der 14:4-Heimbilanz ablesen kann“, sagt Reinhard Rothe. Allerdings, und das lässt die Chancen auf eine erneute Überraschung erheblich steigen, konnte Brackwede in der Rückrunde aufgrund personeller Engpässe nicht so sehr überzeugen. „Wir werden abwarten müssen, in welcher Besetzung sie antreten. In ihrer Stammformation sind sie allemal der Favorit“, schätzt Rothe die Ausgangslage ein.

Auf Grevener Seite werden Milan Heidkamp und Torsten Radke fehlen. Dass das nicht zwangsläufig ein Nachteil sein muss, bewiesen die Grevener in Schloß Holte-Sende, wo sie mit 9:7 einen sagenhaften Auswärtserfolg feierten.

„Brackwede verfügt über ein sehr starkes oberes Paarkreuz – das wird für uns extrem schwer“, erklärt Rothe. „Aber auch an den hinteren Positionen sind die Brackweder gut besetzt. Die haben alle ausgeglichene oder positive Bilanzen.“

Ein Übergewicht erhofft Rothe sich durch die Doppel – in dieser Saison eindeutig eine der Stärken des Grevener Teams.

Neben Vielspieler und Edelreservist Rajeevan Sithamparanathan wird Youngster Roman Lakenbrink zum Einsatz kommen. Nach seinen Einzelsiegen in Schloß Holte udn Bardüttingdorf traut Rothe ihm erneut eine Überraschung zu.

„Wir brauchen vermutlich noch den ein oder anderen Punkt, um ganz sicher zu gehen, nicht doch noch auf den Relegationsrang abzurutschen“, sagt Rothe. „Gehen wir es also an, wir können in Brackwede eigentlich nur gewinnen.“

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