Fußball: Frauen-Kreispokal Ladbergens Aufstand wird nach 45 Minuten beendet

Ladbergen/Greven -

In 99,9 Prozent der Fälle sind Duelle niemals fair. Zumindest nicht aus Sicht der Unterlegenen. Je größer deren Ego, desto unverständlicher erscheint ihnen die Niederlage.

Von Ulrich Schaper
Hannah Ehrentreich
Hannah Ehrentreich Foto: scha

Nun ist das Ego der Frauen-Fußballmannschaft des VfL Ladbergen als Tabellenelfter (mit fünf Niederlagen in sieben Spielen) nicht gerade turmhoch, hinzu kommt, dass das Team des Bezirksliga-Trainers Jürgen Röös durchaus willens und imstande ist, auch in der Niederlage die Leistung des Gegners fair anzuerkennen.

Im Fußball-Kreispokal gegen Arminia Ibbenbüren gab es ohnehin keine zweite Meinung: das 11:0 (2:0) für den Westfalenligisten war deutlich.

Nichts desto trotz hat Ladbergen sich – speziell in der ersten Halbzeit – überaus erfolgreich gewehrt. „Wir hatten durch Katrin Löckemann sogar die Chance in Führung zu gehen“, berichtet Röös. Nachdem sie sich gegen ihre Mitspielerin aber habe durchsetzen können, hätte ihr augenscheinlich „die Kraft für einen satten Abschluss gefehlt“. Zur Halbzeit musste die auffälligste Offensivspielerin dann raus, um einer Zerrung vorzubeugen; eine Vorsichtsmaßnahme vor dem Spiel am Sonntag gegen FC Oeding.

Nach dem Seitenwechsel war Schluss mit lustig: Im Handumdrehen legte die Arminia zweimal nach und war fortan nicht mehr zu halten. „Cleverness, Athletik, Technik – die waren uns haushoch überlegen“, sagte der VfL-Übungsleiter, lobte aber seine Spielerinnen, insbesondere Torhüterin Hannah Ehrentreich , die zwar elfmal hinter sich greifen musste, zahlreiche weitere gute Chancen aber vereitelte.

„Das wichtige Spiel in dieser Woche folgt am Sonntag – da wollen wir punkten.“

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