Handball: Kreisliga Sieben in Serie: Handballfreunde siegen erneut

Greven -

Ihren siebten Sieg in Serie landeten die Handballfreunde Reckenfeld/Greven 05 am Samstagnachmittag im Auswärtsspiel gegen die HSG Preußen/Borussia Münster. Mit 38:24 (21:13) schlugen sie das Kreisliga-Schlusslicht sogar mehr als deutlich.

Von Heidrun Riese
Walter Kusmitsch (am Ball) zeigt Durchsetzungsvermögen am Kreis. Gegen Preußen/Borussia Münster erzielte er zwei Treffer.
Walter Kusmitsch (am Ball) zeigt Durchsetzungsvermögen am Kreis. Gegen Preußen/Borussia Münster erzielte er zwei Treffer. Foto: Heidrun Riese

„Gegen ein Team, das unten steht, ist es immer schwer, die Spannung aufrecht zu erhalten“, beschrieb Rainer Nowack die besondere Herausforderung in dieser Begegnung. Eine Aufgabe, die der Tabellendritte ohne Probleme meisterte. „Wir haben nicht immer 100 Prozent gegeben, sondern streckenweise auch nur 90“, räumte der Trainer ein. „Aber es hat gereicht.“

Die 05er brauchten etwas Zeit, um ihren Rhythmus zu finden. Anfangs setzten sie sich deshalb nicht ganz so schnell ab und kamen von 2:0 und 3:1 über 5:2 und 6:3 zu 7:4 und 8:5. Nach einer ersten Drei-Tore-Serie brachten sie mit 11:6 ein wenig mehr Abstand zwischen sich und die Gastgeber, dessen Leistung Nowack als „nicht immer ideenreich, aber ordentlich“ beschrieb. Zu Toren seien die Münsteraner vor allem dadurch gekommen, „weil wir in der Abwehr zu langsam in unseren Seitwärts- und Rückwärtsbewegungen waren“. Generell lieferte das HF-Team aber sowohl hinten als auch vorne eine solide Vorstellung ab und erspielte sich über 15:8 und 18:10 einen vorentscheidenden 21:13-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel bauten die 05er ihren Vorsprung weiterhin aus und ließen sich in keinster Weise beirren. Weder von der körperlichen Härte des Gegners, noch von den Treffern, die trotz vorausgegangener technischer Fehler als solche gewertet wurden. Und sie steckten auch dann nicht auf, als Stefan Heming etwa 20 Minuten vor Schluss nach seiner dritten Zeitstrafe per roter Karte vom Spielfeld verbannt wurde. Zu diesem Zeitpunkt führte das HF-Team mit 26:16 und hatte das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Mit einer Vier-Tore-Serie zum 36:22 erreichten sie schließlich die 14-Tore-Führung, die sie bis zum Schluss hielten. „In der zweiten Halbzeit waren wir deutlich überlegen“, freute sich Nowack, der sich nur über eine Sache ärgerte. „Wir hätten noch ein wenig mehr für unser Torverhältnis tun können. Wer weiß, wie wichtig das am Ende der Saison ist.“

HF I: Wiening, Quadflieg – Peters (8/4), Hoffmann (6), Menke (5), Schwenken (4), Göcking (4), Heming (3), Hendricks (3), Kusmitsch (2), Barwich (2), Redmer (1).

http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3744468?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686793%2F