Fußball Wanderpokal sucht Besitzer

Greven -

Neues Gewand für eine bewährte Veranstaltung: Was sich an den Grevener Altherren-Stadtmeisterschaften in diesem Jahr ändert.

Von Ulrich Schaper
Ab über die Bande: Am 31. Januar finden in der Grevener Rönnehalle die vom SC Greven 09 organisierten Turniere der Ü 32- und Ü 40-Seniorenteams statt.
Ab über die Bande: Am 31. Januar finden in der Grevener Rönnehalle die vom SC Greven 09 organisierten Turniere der Ü 32- und Ü 40-Seniorenteams statt. Foto: Witters/UweSpeck

Der Titel „Altherren-Stadtmeister“ wird in diesem Jahr in Greven nicht mehr vergeben. Das beliebte Hallenfußballturnier vom SC Greven 09 hat im vergangenen Jahr mit seiner 23. Auflage sein Ende gefunden.

So ganz können die Organisatoren aber ihre Finger vom Budenzauber nicht lassen, deswegen erscheint das Turnier in diesem Jahr zwar in einem inoffiziellen aber dennoch attraktiven neuen Gewand: Unter dem Titel „Provinzial Weber & Drees Altherren-Cup“ werden am 30. Januar (Samstag) Wanderpokale in der Ü 32- und Ü 40-Klasse ausgespielt.

„Wir wollten einen neuen Weg einschlagen“, erklärt Werner Nussbaum vom 09-Organisationsteam.

„Viele Vereine konnten keine Altherren-Mannschaften mehr stellen. Teilweise schickten die Vereine Mannschaften aufs Feld, deren Spieler sich untereinander nicht mal mehr kannten. Das Niveau hat entsprechend gelitten. Darauf hatten wir von der Altherren-Abteilung keine Lust mehr.“

Immerhin, mit Ausweitung des Einzuggebietes haben sechs Mannschaften für das Turnier gemeldet – aus dem Umland stoßen Gelmer, Westbevern, Ibbenbüren, Emsdetten und Kinderhaus dazu. Insbesondere mit dem Westfalia-Team kommt hohe Qualität: „Die haben in der Ü 32-Klasse den Deutschen Meister-Titel errungen“, weiß Nussbaum.

Neu in diesem Jahr ist eine Ü 40-Konkurrenz, weswegen das Turnier bereits in den Morgenstunden beginnt (11 Uhr). „Die Resonanz der Vereine auf diese Idee war enorm positiv“, sagt Werner Nussbaum. Um die Wartezeiten zu begrenzen wurden die Vereine in zwei Gruppen zu je vier Mannschaften eingeteilt. „Ich gehe davon aus, dass der sportliche Ehrgeiz auch ohne den offiziellen Titel „Stadtmeister“ geweckt ist“, sagt Nussbaum.

Gespielt wird nach den Regeln des FLVW, das heißt unter anderem, es gibt kein Einrollen mehr und der Anstoß wird in der Fair-Play-Variante ausgeführt.

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