Nachwuchs-Turnier
«Ein schlechter Traum» - Frühes EM-Aus schockt Englands U21

Cesena (dpa) - Englands U21-Fußballer und ihr Trainer Aidy Boothroyd haben sich nach dem frühen EM-Aus harsche Kritik gefallen lassen müssen.

Samstag, 22.06.2019, 11:50 Uhr aktualisiert: 22.06.2019, 11:52 Uhr
Englands U21-Team unterlag Rumänien mit 2:4. Foto: Nick Potts

«Die alte englische Geschichte des Turnier-Versagens hat sich erneut wie ein schlechter Traum abgespielt», schrieb der «Telegraph» am Samstag nach dem 2:4 (0:0) gegen Rumänien. Mit null Punkten nach zwei Spielen hat die Mannschaft keine Chance mehr auf das Weiterkommen. «Zwei Niederlagen, sechs Gegentore und eine grauenhafte Sammlung von individuellen Fehlern», urteilte der «Telegraph».

Vor zwei Jahren dominierte Englands Fußball in allen Altersklassen. Die Young Lions wurden 2017 U19-Europameister, U20-Weltmeister und U17-Weltmeister, verloren bei der U17-EM das Finale und schieden bei der U21-EM erst im Halbfinale aus. In diesem Jahr scheiterten die U17 wie die U21 in der Gruppenphase, für die U19-EM und die U20-WM als Titelverteidiger war das Team noch nicht einmal qualifiziert.

Kritik gab es nach dem Aus der U21 vor allem an der Aufstellung von Boothroyd, der unter anderen Spielmacher Phil Foden überraschend nicht von Beginn an aufbot. «Aidy Boothroyds Aufstellungs-Poker schlägt fehl, Englands U21 fliegt aus der EM», schrieb «Independent». Einen Rücktritt lehnte der 48-Jährige dennoch ab: «Ich gehe nirgendwohin. Wenn, dann müssen sie mich rausschmeißen.»

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