FC Bayern
Salihamidzic möchte mit Kahn die Champions League gewinnen

Hasan Salihamidzic als Sportvorstand, Oliver Kahn als Vorstandschef? Zumindest Salihamidzic hätte nichts gegen diese Konstellation unter einer klaren Vorgabe einzuwenden. Ein Winterzugang von Atlético-Mann Hernández ist unrealistisch. Mehr scheint bei Hudson-Odoi möglich.

Sonntag, 20.01.2019, 12:16 Uhr aktualisiert: 20.01.2019, 12:20 Uhr
Hasan Salihamidzic steht einer Zukunft mit Oliver Kahn beim FC Bayern München offen gegenüber. Foto: Peter Kneffel

München (dpa) - Sportdirektor Hasan Salihamidzic steht einer Zukunft mit Oliver Kahn beim FC Bayern München unter klaren Voraussetzungen offen gegenüber.

«Ich würde gerne mit ihm im Anzug nochmal die Champions League gewinnen», sagte Salihamidzic im ZDF. Kahn gilt als Kandidat für die Nachfolge von Karl-Heinz Rummenigge als Vorstandschef des FC Bayern München. «Ich nehme diese Diskussion wahr, habe mich in diese Diskussion bisher nicht eingebracht. Aber ich kann es nicht ändern, dass diese Diskussion geführt wird», sagte der 49 Jahre alte frühere Torhüter.

Rummenigge, seit 2002 Vorstandsvorsitzender beim deutschen Fußball-Meister, hatte im Dezember seinen Vertrag um weitere zwei Jahre bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. «Oliver Kahn kommt dann infrage, wenn Karl-Heinz aufhören sollte. Und bis dahin werden wir uns in Ruhe gedulden und ihn warmhalten», hatte Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender Uli Hoeneß vor mehreren Wochen mit Blick auf die Zukunft dieses Führungspostens gesagt.

Kahn hält sich zurück und sagte zu dem Thema bislang «gar nichts», wie er im Rahmen des 3:1-Sieges der Bayern in Hoffenheim betonte. Salihamidzic hatte zuletzt wiederholt erklärt, dass er nicht unter einem Sportvorstand Kahn, aber auch unter keinem anderen Sportvorstand als Sportdirektor arbeiten werde. Er selbst liebäugelt irgendwann mit einem Platz im Vorstand. Für den Posten des Sportvorstands ist der frühere Welttorhüter bei den Münchnern ohnehin nicht im Gespräch. 2001 feierten Salihamidzic und Kahn als Spieler zusammen den Königsklassen-Triumph.

Bei weitere Wintertransfers der Münchner nach dem Zugang von Alphonso Davies zeigte sich Salihamidzic zurückhaltend. «Abwarten», sagte der Sportdirektor. Ein Wechsel von Lucas Hernández (Atlético Madrid) im Januar «ist unrealistisch». Mehr scheint beim englischen U19-Nationalspieler Callum Hudson-Odoi (FC Chelsea) möglich. «Wir haben sehr gute, vernünftige Gespräche mit Chelsea geführt», berichtete der 42-Jährige. «Wir warten ab.» Die Münchner haben Chelsea für Hudson-Odoi mindestens 30 Millionen Euro geboten.

42 Millionen Euro würde eine feste Verpflichtung von Leihspieler James Rodríguez (Real Madrid) kosten. «Wir haben Zeit», sagte Salihamidzic. James spielt seit dem Sommer 2017 für die Münchner.

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