Bayern München
Salihamidzic bestätigt Vorfall mit Ribéry nach BVB-Spiel

München -

Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat der «Bild»-Zeitung einen Vorfall zwischen Franck Ribéry und einem französischen TV-Mitarbeiter nach der Bundesliga-Partie in Dortmund bestätigt.

Montag, 12.11.2018, 09:32 Uhr aktualisiert: 12.11.2018, 12:08 Uhr
Der FC Bayern bestätigte einen Vorfal zwischen Franck Ribéry (2.v.r.) und einem französischen TV-Mitarbeiter. Foto: Sven Hoppe

Der Frust saß offenbar tief bei den Bayern nach der Niederlage bei Spitzenreiter Borussia Dortmund . Nach dem Spiel soll es laut einem «Bild»-Bericht zu Handgreiflichkeiten von Münchens Flügelflitzer gegen einen französischen Journalisten gekommen sein.

«Franck Ribéry hat uns informiert, dass er mit seinem Landsmann Patrick Guillou, den er seit vielen Jahren gut kennt, eine Auseinandersetzung hatte», zitiert die Zeitung Salihamidzic. «Wir haben mit Patrick Guillou noch am Samstagabend vereinbart, dass wir zeitnah bei einem persönlichen Treffen darüber sprechen, wie wir die Angelegenheit aus der Welt schaffen. Herr Guillou hat bereits signalisiert, dass dies auch in seinem Interesse ist», sagte Salihamidzic nach Angaben der «Bild»-Zeitung. Die Bayern hatten in Dortmund 2:3 verloren.

Auch Ribérys Frau Wahiba war am Samstag auffällig geworden - allerdings nur auf Instagram. Dort beschimpfte sie Schiedsrichter Manuel Gräfe. Sie schrieb: „Verdammt Schiri mach deine Augen auf. Echt widerlich. Diese Inkompetenz ekelt mich am Fußball an.“

Als guter Verlierer präsentierte sich hingegen Mats Hummels. Auf die Frage nach einer möglichen Wachablösung im deutschen Fußball antwortete der Innenverteidiger: „Es kann natürlich sein, dass es in diesem Jahr einen anderen Meister gibt. Wenn man sieht, wie der BVB spielt und dass er sieben Punkte vorn ist, wäre es arg vermessen, es nicht für realistisch zu halten, dass es in diesem Jahr so kommen könnte.“

Über die Zukunft von Kovac diskutiere man intern nicht, versicherte derweil Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Er und Sportdirektor Hasan Salihamidzic schwärmten lieber von einer „tollen Leistung“ und „sensationellem Charakter“ der Mannschaft.

Statt über die Fehler auf dem Rasen empörte sich Rummenigge über eine unfreiwillige Bierdusche auf der Tribüne nach dem Tor zum 2:3. Auf den neuerlichen Beweis von fehlenden taktischen Vorgaben oder zumindest ihrer Umsetzung reagierte er demonstrativ gelassen. „Seit sechs Jahren gab es eine Dauerparty von Bayern München“, sagte er: „Heute hat Dortmund mal wieder die Nase vorne. Das muss man mal akzeptieren. Und bis Weihnachten eine Serie hinlegen.“

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