Fußball: Kommentar Preußen-Coach Möhlmann will mehr sein als ein Feuerwehrmann

Münster -

Die Vertragsverlängerung mit Benno Möhlmann war Preußen-Sicht nur logisch und wenig überraschend. Spannend werden nun die nächsten Schritte. Am liebsten würde der Trainer den SCP in einen Aufstiegskandidaten umwandeln, schreibt Redaktionsmitglied Thomas Rellmann in seinem Kommentar.

Von Thomas Rellmann
Benno Möhlmann 
Benno Möhlmann  Foto: Gunnar A. Pier

Die Überraschung hielt sich in Grenzen, als die Preußen am Donnerstag die weitere Zusammenarbeit mit Benno Möhlmann besiegelten. Alles andere wäre zumindest aus Vereinssicht schwer zu erklären gewesen. Eine gewisse Kontinuität ist mit diesem Beschluss gegeben, für die Trainerposition fraglos ein wichtiger Fakt. Dass er lediglich einen Einjahresvertrag bekam, wird den Routinier nicht aus der Fassung bringen.

Er hat eine Mannschaft, die im Herbst in der Zwickmühle steckte, wieder ans Laufen gebracht. Manchmal mühsamer, als ihm selbst lieb war. Am Ende aber, auch wenn rechnerisch noch Restzweifel bestehen, mit dem gewünschten Ziel.

Möhlmann war in seiner langen Laufbahn zwar oft, aber keineswegs immer Feuerwehrmann. Er möchte gern zeigen, dass er noch immer eine Elf entwickeln, formen, nach oben führen kann. Sein persönlicher Anreiz wird es sein, den SCP in die Nähe der Aufstiegs ränge zu bringen. Spannend ist die Frage, ob er dabei eher auf prominente „Mentalitätsspieler“ von außen setzt oder dem Kern der ­aktuell funktionierenden Truppe vertraut. Eine Mischung aus beidem klänge durchaus erfolgversprechend.

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