Für einen guten Zweck «Mr. Gorilla» vollendet London-Marathon nach sechs Tagen

Manchmal dauert es einfach länger: Eine knappe Woche hat Tom Harrison für den London-Marathon gebraucht. Aber der Mann war auch im Gorilla-Kostüm unterwegs.

Von dpa
«Mr. Gorilla» hat sein Ziel erreicht.
«Mr. Gorilla» hat sein Ziel erreicht. Foto: Stephen Chung

London (dpa) - Der letzte Teilnehmer des London-Marathons hat nach knapp einer Woche am Samstag das Ziel erreicht. Tom Harrison legte die gut 42 Kilometer lange Strecke in einem Gorilla-Kostüm auf allen vieren zurück. Er war mit den anderen Teilnehmern am vergangenen Sonntag gestartet.

«Das war manchmal schwierig, aber ich bin wirklich froh, dass ich es gemacht habe», sagte der 41-Jährige, der sich «Mr. Gorilla» nennt, der britischen Nachrichtenagentur PA. Mit der Aktion wollte der Polizist zu Spenden für die Erhaltung der bedrohten Tierart aufrufen. Fast 40 000 Euro gingen bis Sonntag auf seiner Fundraising-Website ein. Das Geld soll an die Tierschutzgruppe «The Gorilla Organization» gehen.

Die ersten beiden Tage habe er schiefe Blicke geerntet. «Aber am dritten Tag begannen die Leute zu hupen und zu klatschen», sagte Harrison. Die Nächte verbrachte er bei Freunden entlang der Strecke.

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