Zinsen Nobelpreisträger: Globale Geldschwemme hilft Wachstum nicht

Frankfurt (dpa) - Die weltweit anhaltende Schwemme billigen Geldes verfehlt aus Sicht des Wirtschafts-Nobelpreisträgers Edward Prescott ihr Ziel, das Wachstum auf breiter Front stärker anzutreiben. Die Politik massiver Anleihenkäufe, die die Geldmenge immer mehr erhöht, und die Niedrigzins-Strategie der mächtigsten Notenbanken hätten keine größeren Auswirkungen auf die Realwirtschaft, sagte der US-Ökonom der «Welt am Sonntag». Prescott betonte, dass Regierungen die Notenbanken über das Zinstief beispielsweise auch zur Schuldentilgung durch die Hintertür nutzten.

Von dpa
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4327385?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686136%2F3843095%2F