«Mein Freund, das Ekel» Dieter Hallervorden - fürs ZDF ein Tyrann und Misanthrop

Der inzwischen 83-jährige Schauspieler dreht einen neuen Film, eine Tragikomödie. Er gibt einen echten Grantler, der seine Mitmenschen terrorisiert.

Von dpa
Dieter Hallervorden und Alwara Höfels am Rande von Dreharbeiten zum ZDF-Film «Mein Freund, das Ekel».
Dieter Hallervorden und Alwara Höfels am Rande von Dreharbeiten zum ZDF-Film «Mein Freund, das Ekel». Foto: Jens Kalaene

Berlin (dpa) - Dieter Hallervorden (83) hat mal wieder eine Paraderolle ergattert. In der Tragikomödie «Mein Freund, das Ekel» gibt der Berliner Schauspieler einen alten Tyrannen und Misanthropen, wie das ZDF am Freitag mitteilte.

«Ekel» Hintz sitzt im Rollstuhl und springt nach Gutdünken mit seinem Umfeld um. Am meisten betroffen ist seine Schwester Elfie (Ursela Monn), die mit Hintz seit dem Tod von dessen Ehefrau zusammenlebt. Als es ihr zu bunt wird, flüchtet Elfie in den Urlaub und überlässt die Betreuung der alleinerziehenden, mittellosen Trixi (Alwara Höfels), die drei Kinder von drei Vätern hat - was so gar nicht nach dem Geschmack des alten Miesepeters ist. Doch wie es so ist im Film: Auch Grantlern wie Hintz sind Gefühle nicht fremd.

Regie bei «Mein Freund, das Ekel» führt Marco Petry. Der Sendetermin steht noch nicht fest. Zuletzt hatte Hallervorden mit Filmen wie «Sein letztes Rennen», «Ostfriesisch für Anfänger» oder «Honig im Kopf» von sich reden gemacht.

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