Ian Rankin legt nach Inspektor Rebus untersucht einen alten Fall

Der schottische Autor lässt seinen Ermittler in Edinburgh Recherchen anstellen. Es geht um einen Jahrzehnte zurückliegenden Mordfall, den Rebus wieder ausgräbt.

Von dpa
Der schottische Autor Ian Rankin ist der geistige Vater von Inspektor John Rebus.
Der schottische Autor Ian Rankin ist der geistige Vater von Inspektor John Rebus. Foto: Luca Piergiovanni

Berlin (dpa) - Bereits zum 21. Mal hat Ian Rankin einen Roman über Inspektor John Rebus von der Polizei Edinburgh geschrieben. Dabei ist Rebus in «Ein kalter Ort zum Sterben» gar nicht mehr im Dienst.

Aus gesundheitlichen Gründen ist er außer Dienst gestellt und hat nun Zeit, sich mit ungelösten Fällen zu beschäftigen. Vor 40 Jahren war eine junge Frau in einem Hotel ermordet worden, in dem auch ein Rockstar wohnte. Rebus studiert die alten Unterlagen, nicht zuletzt, um sich von der Frage abzulenken, ob ihm sein starkes Rauchen Lungenkrebs eingebracht hat.

Bei seinen Untersuchungen stößt er auf Verbindungen zu einem anderen Fall, der seine früheren Vorgesetzten bis in die Gegenwart beschäftigt. Rankin präsentiert eine Vielzahl an Personen und Handlungssträngen, die bisweilen mehr voneinander ablenken, als sich zu ergänzen.

- Ian Rankin: Ein kalter Ort zum Sterben. Wilhelm Goldmann Verlag, München, 475 Seiten, 20,00 Euro, ISBN 978-3-442-31461-4.

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