Leben in der Großstadt
Satire mit Tiefgang: «Einsamkeit und Sex und Mitleid»

Die Verfilmung des Bestsellers «Einsamkeit und Sex und Mitleid» erzählt in einem wilden Episodenreigen Geschichten von Menschen, die beständig am Rande des Nervenzusammenbruchs leben.

Dienstag, 02.05.2017, 12:48 Uhr aktualisiert: 02.05.2017, 12:50 Uhr
Blick in die Hose: Julia König als Eva und Eugen Bauder als Vincent in dem Film «Einsamkeit und Sex und Mitleid». Foto: X-Verleih

Berlin (dpa) - Supermarktleiter, Ex-Lehrer, Callboy, Polizist, Künstlerin, Ärztin, Imker mit diversen Sorgen, Hoffnungen und Träumen und dazu Teenager im Würgegriff der Pubertät: Die Hauptfiguren der Romanverfilmung «Einsamkeit und Sex und Mitleid» könnten unterschiedlicher kaum sein.

Doch sie und ihre Geschichten passen gut zusammen. Gemeinsam ergeben sie nämlich ein facettenreiches, spannendes und oft bitter-komisches Bild deutscher Großstadt-Gegenwart. Regisseur Lars Montag gelang mit einem spielfreudigen Darstellerensemble eine handfeste Satire, die einiges zum Nachdenken anbietet.

Einsamkeit und Sex und Mitleid, Deutschland 2017, 119 Min., FSK ab 16, mit Jan Henrik Stahlberg, Friederike Kempter, Bernhard Schütz, von Lars Montag

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