Abschied Christine Kaufmann: Letzte Ruhe in Frankreich

Die Schauspielerin soll sich in ihren letzten Lebensjahren stark nach Frankreich gesehnt haben, wie ihre Töchter sagen. Deshalb wollen sie ihre Mutter dort beerdigen.

Von dpa
Die Schauspielerin Christine Kaufmann starb am 28. März in München.
Die Schauspielerin Christine Kaufmann starb am 28. März in München. Foto: Ursula Düren

München (dpa) - Die vor einem Monat gestorbene Schauspielerin Christine Kaufmann soll in Frankreich beerdigt werden. Dies teilten die Töchter Alexandra und Allegra Curtis am Freitag mit.

«Wir haben als Familie entschieden, unserem Herzen zu folgen und unsere geliebte Mutter Christine Kaufmann zurück zu ihrer Familie nach Frankreich zu bringen», heißt es in der Erklärung. Ihre Mutter habe in ihren letzten Lebensjahren eine große Sehnsucht nach ihrer zweiten Heimat Frankreich verspürt. «Darum wollen wir ihrer Sehnsucht nach einer friedlichen Ruhestätte entsprechen und Christine in aller Stille im Familiengrab ihrer französischen Mutter im engsten Kreis beisetzen.»

Christine Kaufmann war am 28. März im Alter von 72 Jahren in München gestorben. Die gebürtige Österreicherin war ein Kinderstar: Als Neunjährige eroberte sie 1954 in dem Film «Rosen-Resli» unter der Regie von Harald Reinl die Herzen der Kino-Zuschauer.

Für ihr Hollywooddebüt in «Stadt ohne Mitleid» (1961) erhielt sie einen Golden Globe. In Deutschland spielte Kaufmann in TV-Serien wie «Der Kommissar» und «Derrick» mit. Für Rainer Werner Fassbinder stand sie in «Lola» und «Lili Marleen» vor der Kamera.

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