Einschaltquoten Bayern gegen BVB mit Top-Quote

Ein Topereignis: Wenn Borussia Dortmund Bayern München sich live im TV duellieren, ist das durchaus als Straßenfeger zu bezeichnen.

Von dpa
Ousmane Dembélé (r) jubelt mit Pierre-Emerick Aubameyang über seinen Treffer zum 2:3.
Ousmane Dembélé (r) jubelt mit Pierre-Emerick Aubameyang über seinen Treffer zum 2:3. Foto: Peter Kneffel

Berlin (dpa) - Der Pokalhit zwischen dem FC Bayern München und dem Ligarivalen Borussia Dortmund entpuppte sich am Mittwochabend auch als Publikumsmagnet im Fernsehen.

11,33 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 25,2 Prozent) verfolgten ab 20.45 Uhr im Ersten, wie die Westfalen im Halbfinale einen 1:2-Rückstand in München drehten und mit einem 3:2-Sieg ins DFB-Pokalendspiel in Berlin (27. Mai) einzogen. Dort heißt der Gegner Eintracht Frankfurt.

Für das Pokalspiel am Mittwochabend wurden beim Abo-Anbieter Sky noch einmal 590 000 Zuschauer gemessen (1,8 Prozent), so dass insgesamt beinahe 12 Millionen Menschen zuguckten. Nicht eingerechnet sind die, die die Partie beim Public Viewing in Kneipen oder auf mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet sahen. Das Spiel war somit die in diesem Jahr meistgesehene Fußball-Begegnung im deutschen Fernsehen.

Fußball interessierte damit sogar mehr als die Nachrichten: Die «Tagesschau» kam um 20 Uhr im Ersten auf 5,24 Millionen (18,1 Prozent) und insgesamt auf 11,05 Millionen Zuschauer (38,1 Prozent).

Im ZDF kam das Kriminalmagazin «Aktenzeichen XY... ungelöst» ab 20.15 Uhr auf beachtliche 5,03 Millionen Zuschauer (15,1 Prozent). Bei RTL interessierten sich 2,04 Millionen Menschen (6,2 Prozent) für die Show «Die 25 kuriosesten Glücks- und Pechmomente». Auf den dritten Teil der Sat.1-Showreihe «Das große Backen» mit prominenter Besetzung entfielen 1,89 Millionen Zuschauer (6,0 Prozent).

Die Vox-Krimiserie «Rizzoli & Isles» brachte es auf 1,83 Millionen Zuschauer (5,6 Prozent), der ZDFneo-Krimi «Einsatz in Hamburg: Rückkehr des Teufels» aus dem Jahr 2001 mit Jenny Berlin (Aglaia Szyszkowitz) als Hauptfigur auf 1,37 Millionen (4,1 Prozent), die Doppelepisode der ProSieben-Serie «Grey's Anatomy» auf 1,33 Millionen (4,1 Prozent) sowie 1,51 Millionen (4,5 Prozent), die Kabel-eins-Komödie «Miss Undercover» mit Sandra Bullock auf 1,02 Millionen (3,1 Prozent) und die RTL-II-Reihe «Teenie-Mütter: Wenn Kinder Kinder kriegen» auf 0,71 Millionen (2,2 Prozent).

Im Durchschnitt liegt das ZDF seit Jahresbeginn unter den deutschen TV-Sendern mit einem Marktanteil von 13,3 Prozent vorn. Es folgt das Erste mit 11,6 Prozent vor dem privaten Marktführer RTL mit 9,6 Prozent. Dahinter liegen Sat.1 (6,9 Prozent), Vox (5,2 Prozent), ProSieben (4,7 Prozent), Kabel eins (3,4 Prozent), RTL II (3,2 Prozent), ZDFneo (2,6 Prozent) und Super RTL (1,7 Prozent).

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