Erwachsenwerden «Mit Siebzehn»: Berührendes Drama

Eine behutsam erzählte Geschichte um zwei 17-jährige Jungs, die sich nicht leiden können, aber durch die Lebensumstände gezwungen werden, unter einem Dach zu leben. Aus anfänglicher Abneigung entwickelt sich Zuneigung.

Von dpa

Berlin (dpa) - Das Leben von Damien und Thomas könnte kaum unterschiedlicher sein: Damiens Mutter ist Landärztin, sein Vater Militärflieger. Der dunkelhäutige Thomas hingegen wurde adoptiert und lebt bei einer Bauernfamilie in eher prekären Verhältnissen auf dem Land.

In der Schule treffen die beiden Jugendlichen aufeinander und geraten immer wieder in Streit. Dann aber wird Thomas' Mutter schwanger und Damiens Mutter nimmt Thomas eine Weile bei sich auf - es ist der Beginn einer vorsichtigen Annäherung der beiden Jungs, die auf einmal Gefühle füreinander entdecken.

Der französische Regisseur André Téchiné inszenierte «Mit Siebzehn» als behutsames und sensibel erzähltes Drama um zwei junge Männer an der Schwelle zum Erwachsenwerden - hervorragend gespielt von den Nachwuchsdarstellern Kacey Mottet Klein und Corentin Fila.

Mit Siebzehn, Frankreich 2016, 114 Min., FSK ab 12, von André Téchiné, mit Sandrine Kiberlain, Kacey Mottet Klein, Corentin Fila

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