Medien «In aller Freundschaft» übertrumpft «Um Himmels Willen»

Die ARD-Serien hatten am Dienstagabend die Konkurrenz im Griff. Das RTL-Dschungelcamp verlor Zuschauer.

Von dpa
Der Kleinkrieg zwischen Schwester Hann (Janina Hartwig und Bürgermeister Wöller (Fritz Wepper) geht weiter.
Der Kleinkrieg zwischen Schwester Hann (Janina Hartwig und Bürgermeister Wöller (Fritz Wepper) geht weiter. Foto: Ursula Düren

Berlin (dpa) - Einstand nach Maß für die ARD-Serie «Um Himmels Willen» zu Beginn der neuen Staffel: Den Kleinkrieg zwischen Bürgermeister Wöller (Fritz Wepper) und den Nonnen sahen zunächst ab 20.15 Uhr im Ersten 5,62 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil betrug 17,2 Prozent.

Noch besser erging es ab 21 Uhr der Krankenhaussoap «In aller Freundschaft»: Ab 21 Uhr interessierten sich 5,92 Millionen Menschen (18,4 Prozent) für die Geschichten aus der fiktiven Sachsenklinik in Leipzig auf demselben Sender.

Das Interesse an der RTL-Show «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» sank im Vergleich zum Vortag. Hatten am Montag noch 6,85 Millionen Zuschauer eingeschaltet, waren es am Dienstag 6,15 Millionen (30,1 Prozent), die sich über den Abgang von Countrysänger Gunter Gabriel aus dem australischen Urwald informieren wollten. Zuvor interessierten sich 3,19 Millionen Menschen (9,8 Prozent) und 2,88 Millionen (9,3 Prozent) für die Krimiserie «Bones - Die Knochenjägerin».

Ordentlich lief es für die ZDF-Reportage «Alle gegen Aldi - Wer schlägt den Discounter-Riesen?» mit Sternekoch Nelson Müller - 4,08 Millionen Zuschauer (12,5 Prozent) schalteten ein. Auf das Sat.1-Familiendrama «Die Frau des Schläfers» mit Yvonne Catterfeld entfielen 2,46 Millionen Zuschauer (7,7 Prozent), auf die RTL-II-Reihe «Zuhause im Glück» 1,82 Millionen (5,7 Prozent), auf die Vox-Auswanderersoap «Goodbye Deutschland!» 1,70 Millionen (5,3 Prozent) und auf die Doppelfolge der ProSieben-Zeichentrickserie «Die Simpsons» 1,63 Millionen (5,0 Prozent) sowie 1,68 Millionen (5,1 Prozent).

In der Rangfolge der größeren TV-Sender ergibt sich im Jahresverlauf folgendes Bild: Das ZDF führt mit einem Marktanteil von 14,1 Prozent vor dem Ersten mit 11,6 Prozent. Danach folgt der private Marktführer RTL mit 10,7 Prozent vor Sat.1 (6,9 Prozent), ProSieben (5,4 Prozent), Vox (4,7 Prozent), Kabel eins (3,5 Prozent), RTL II (3,3 Prozent) und Super RTL (1,8 Prozent).

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