100 Kugelwerfer im Bagno am Start
Gewitter donnert in das Boule-Turnier-Finale

Burgsteinfurt -

Bei der 23. Auflage des Doublette-Boule-Turniers des Breitensport Burgsteinfurt (BSB) am Samstag stimmten die Rahmenbedingungen bis auf eine nicht unwichtige Kleinigkeit: das Wetter. Wegen eines zweiten schweren Gewitters über dem Bagno-Quadrat am späten Nachmittag musste auf die Finalspiele aus Sicherheitsgründen verzichtet werden.

Montag, 22.07.2019, 11:48 Uhr aktualisiert: 22.07.2019, 17:16 Uhr
Eva Fangmeyer, Andreas Engbers und Ulrich Rosengart (v.l.) setzten sich nach vier Runden Supermelée mit jeweils vier Siegen beim 23. BSB-Doublette-Boule-Turnier durch. Auf die Finalspiele musste leider verzichtet werden, da ein heftiges Gewitter einsetzte. Foto: lem

Bereits gegen 14 Uhr zog ein Gewitter auf und die Teilnehmer mussten eine Dreiviertelstunde unfreiwillig pausieren. „Das war aber kein Problem. Viele nutzten die Zwangspause, um etwas zu essen, zu trinken oder einfach mal abzuschalten“, erklärte Ralf Howe-König, der zusammen mit Stefan Großmann die Organisationsleitung inne hatte. Selbstverständlich verzögerte sich dadurch auch der Turnierverlauf.

Mit der Finalrunde wurde deshalb erst gegen 17.30 Uhr gerechnet. Die Boule-Abteilung des BSB hatte wieder einmal kräftig die Werbetrommel gedreht. Mit Erfolg. 100 Frauen und Männer waren am Start. Ein Teilnahmerekord. Außerdem waren mit Jannis (12 Jahre) und Linus Heuck (10 Jahre) zwei „Nachwuchsspieler“ aus Wetzlar dabei.

BSB-Boule-Turnier im Bagno

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In den Anfängen des Turniers nahmen vielleicht acht bis zehn Spieler daran teil. Früher wurden die Boule-Kugeln auf dem Ascheplatz am Gymnasium Arnoldinum geworfen. Seit der Regionale 2004 ist das Bagno-Quadrat der Austragungsort. „Die ältesten Boule-Spieler sind heute weit über 70 Jahre alt. Der Altersdurchschnitt ist bei diesem Turnier ungefähr 60 Jahre“, unterstrich Ralf Howe-König. Viele Boule-Spieler reisten aus den Niederlanden an. „Sie kommen aus Rijssen, Holten und Nijverdal“, ergänzte Ralf Howe-König.

Bei diesem Double-Turnier spielten zwei Teams bestehend aus zwei Spielern gegeneinander. Die Paarungen wurden ausgelost, Supermelée genannt. Der besondere Reiz dieser Turniervariante liegt in dem oftmals nicht vorhersagbaren Spielverlauf. „Da kann es auch mal passieren, dass zwei Spitzen-Bouler gegen zwei Anfänger spielen“, erläuterte Ralf Howe-König. Aber Boule könne schnell erlernt werden. „In diesem Turnier hat jemand zum ersten Mal Boule gespielt und gleich seine zweite Partie mit seinem Spielpartner gewonnen“, bestätigte der Turnierleiter. Obwohl keine Finalspiele ausgerichtet werden konnten, gab es drei Erstplatzierte. Eva Fangmeyer, Andreas Engbers und Ulrich Rosengart setzten sich nach vier Runden Supermelée mit jeweils vier Siegen durch.

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