Auf den Spuren der Vorfahren
16 Amerikaner touren rund 3000 Kilometer durch Europa – in mehr als 75 Jahre alten Jeeps

Borghorst -

Als Gary Hurwitz‘ Vater im Willys Jeep von der Normandie aus über Frankreich, Luxemburg und Belgien nach Deutschland kam, wurde er als Befreier empfangen. 75 Jahre später werden sein Sohn und die 15 weiteren Mitglieder der „Spearhead VI“-Gruppe überall, wo sie auftauchen, als Freunde begrüßt – auch in Borghorst, wo sie am Montagabend mit ihren sechs Jeeps im Garten von Ingo Federhenn Station machten. Von Bernd Schäfer
Dienstag, 18.06.2019, 17:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 18.06.2019, 17:00 Uhr
Gary und sein Jeep, den er „Earl‘s Pearl“ getauft hat. Das Auto Baujahr 1943 überstand den Ausflug nach Europa gut – nur einmal streikte das Getriebe, konnte aber repariert werden. Lediglich einer der Oldtimer musste die letzten Etappen nach Bremerhaven auf einem Abschleppwagen antreten. Foto: Bernd Schäfer
„Mein Vater kam im Oktober 1944 nach Europa“, kann Gary aus alten Akten und Schriftstücken nachvollziehen. Gleich im ersten Winter zog er sich schwere Erfrierungen an den Füßen zu, in deren Folge ihm alle Zehen amputiert werden mussten. Mitte 1945 wurde sein Vater zurück in die USA geflogen – „Das war sein erster Flug überhaupt“, weiß der Sohn aus Erzählungen.
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