Leistungsnachweis der Feuerwehren des Kreises
Training für den Ernstfall

Alverskirchen -

In diesem Jahr durfte der Leistungsnachweis aufgrund ihres 100-jährigen Bestehens vom Löschzug Alverskirchen ausgerichtet werden.

Sonntag, 19.05.2019, 13:14 Uhr
Die Feuerwehren des Kreises Warendorf trafen sich zum Leistungsnachweis in Alverskirchen und mussten dabei verschiedene Stationen absolvieren. Foto: Rebecca Lek

Eine Ehre für die mitwirkende Gemeinde, wie Bürgermeister Sebastian Seidel betonte. „Es ist für uns selbstverständlich dass wir das machen. Sie stehen uns genau so in Notsituationen zur Verfügung.“

Bereits in den frühen Morgenstunden belebte sich das Gelände am Kleikamp, denn es mussten 73 Gruppen mit jeweils neun Feuerwehrleuten die unterschiedlichen Stationen bewältigen. 32 Schiedsrichter waren hierzu angereist, denn Anwesenheit reichte nicht aus, um zu bestehen. In mehreren Disziplinen mussten die Feuerwehrleute ihr Können unter Beweis stellen. Samstagmittag durften einige Ehrengäste an der Veranstaltung teilnehmen und an einigen Stationen selber den Ernstfall üben. „Dieses Training ist unglaublich wichtig. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr müssen gut zusammenarbeiten“, betonte Landrat Olaf Gericke.

Neben der fachlichen Weiterbildung stand das Netzwerken und die „Kameradschaft pflegen“ hoch im Kurs. „Auch das eine oder andere Bier werden wir trinken. Eben wie jeder andere Verein auch“, berichtete Kreisbrandmeister Heinz-Jürgen Gottmann aus Drensteinfurt. Nach einer kurzen Begrüßungsrunde nahm er die Ehrengäste mit auf einen Rundgang über das Gelände, wo sie ihre Talente an den einzelnen Stationen ausprobieren durften. Traditionell ließ es sich der Landrat nicht nehmen, an der Erste-Hilfe-Station die Wiederbelebung zu starten. „Ich bin bereit, die Puppe zurück ins Leben zu holen“, scherzte er und kniete sich zur Puppe. Nach einer kurzen Einweisung von Sebastian Masse von der Feuerwehr in Lünen legte Gericke selber Hand an. Sein Fazit: Jeder kann helfen. Nichts tun schadet immer mehr. Im Bereich Erste Hilfe mussten insgesamt vier Zusatzaufgaben erledigt werden. Eine weitere Station waren die Knoten, an der die Männer und Frauen ihr Geschick mit Seilen unter Beweis stellen mussten. Die Kernkompetenz wurde im feuerwehrtechnischen Bereich abverlangt. Bei der Übung „Löschangriff“ hatte die jeweilige Truppe 300 Sekunden Zeit, die Schläuche zusammenzustecken und den „Brand“ zu löschen. Dies wurde mittels drei Metallplatten simuliert, die mit dem Wasserstrahl um geschossen werden mussten. Zusätzliche musste ein sportlicher und ein schriftlicher Teil absolviert werden.

Kerstin Altenseule und Jan-Christian Lummerzheim von der Feuerwehr in Ennigerloh erklärten der Gruppe den Einsatz einer Drohne. Sie nannten zwei Hauptschwerpunkte, wo die Technik zum Einsatz kommt: zur Lokalisierung eines Brandherdes und bei der Suche von vermissten Personen.

Neben dem Leistungsnachweis gab es auch Rahmenprogramm. Im Rahmen der Veranstaltung wurde Reinhard Seebröker aus Albersloh die Ehrennadel in Gold verliehen. Vor 50 Jahren hatte er in Albersloh die Jugendfeuerwehr ins Leben gerufen. Zudem gab es musikalische Untermalung vom Alverskirchener Spielmannszug und für die ganz Kleinen waren zwei Hüpfburgen aufgestellt, die fleißig bespielt wurden.

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