Martinsmarkt auf dem Gelände der Camphill-Werkstätten Ursprüngliches und Handgemachtes

Burgsteinfurt -

Draußen ist es grau und ungemütlich, da sehnt man sich nach schönen, ursprünglichen und handgemachten Dingen, die das Auge erfreuen und das Zuhause noch ein bisschen behaglicher machen.

Von Claudia Mertins
Eine der Gänse konnten die Besucher des Martinsmarkts gewinnen – dafür mussten sie schätzen, wie schwer der Vogel ist.
Eine der Gänse konnten die Besucher des Martinsmarkts gewinnen – dafür mussten sie schätzen, wie schwer der Vogel ist. Foto: Claudia Mertins

Auf dem Camphill-Werkstattgelände in der Steintorfeldmark konnten am Sonntag an rund 30 Ständen solche Kostbarkeiten bestaunt und erworben werden.

Es gab Filzfiguren, Keramiken, Schmuck, Puppenkleider und andere Stoffwaren, Bumerangs, geschmiedete Gartenstecker und vieles mehr. Das kulinarische Angebot war nicht weniger vielfältig: Von der einen Ecke zog der süße Duft frischgebackener Waffel-Lollis durch die Luft, auf der anderen Seite lockten Würstchen, Steaks oder Lachs-Spinat-Lasagne. Ein großer Stand bot all die bekannten Leckereien aus der Camphill-Backstube wie Brot, Kuchen, Plätzchen oder Stollen an, die beste Gelegenheit also, sich für die kommende Adventzeit einzudecken. Die zahlreichen Besucher kamen aber nicht nur wegen der Produkte, sondern auch, um die Atmosphäre der Dorfgemeinschaft, das gute Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, zu erleben.

Für Kinder gab es viele Angebote, selbst etwas auszuprobieren, zum Beispiel ein Seil zu schlagen. Und weil Feuer immer faszinierend ist, gab es sowohl ein Lagerfeuer zum Stockbrotbacken, wie auch zwei Schmiede, die ihr uraltes Handwerk vorführten.

Den krönenden Abschluss des Martinsmarkts bildete das Martinsspiel auf den Camphill-Hof in Sellen, an dem auch der Kindergarten Friedenau und das Blasorchester Hollich teilnahmen.

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