Im Baustellenbereich nahe Borghorst Vier Verletzte bei Auffahrunfall auf B 54

Steinfurt -

Bei einem Auffahrunfall auf der B 54 sind am Mittwochmorgen vier Menschen verletzt worden. Der Unfall ereignete sich in einem Baustellenbereich. Ein Pritschen-Bulli war auf einen Lastwagen aufgefahren.

Von Jens Keblat
Bei dem Auffahrunfall wurde der Fahrer des Pritschen-Bullis schwer verletzt. Er musste mit schwerem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreit werden.
Bei dem Auffahrunfall wurde der Fahrer des Pritschen-Bullis schwer verletzt. Er musste mit schwerem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreit werden. Foto: Jens Keblat

Um kurz vor 7 Uhr waren zunächst der Rettungsdienst und die Polizei, kurz darauf auch die Freiwillige Feuerwehr aus Burgsteinfurt und Borghorst zu dem Verkehrsunfall alarmiert worden. Im Baustellenbereich unweit der Anschlussstelle Dumte/Borghorst war der Fahrer des Bullis mit Hänger auf einen Lastwagen aufgefahren. Nach Angaben der Polizei hatte der 38-jährige Ochtruper den stockenden Verkehr in der Baustelle offensichtlich zu spät gemerkt.

Durch die Wucht des Aufpralls auf den vorausfahrenden Lastwagen wurde die Karosserie des Kleinlasters stark deformiert. Insgesamt 41 Feuerwehrleute sowie im weiteren Einsatzverlauf insgesamt zehn Rettungskräfte kümmerten sich um die insgesamt vier Verletzten. Der 47-jährige Fahrer des Lastwagens sowie die zwei 19 und 43 Jahre alte Beifahrer aus der Doppelkabine, beide ebenfalls aus Ochtrup stammend, erlitten nur leichte Verletzungen. Der Unfallverursacher selbst jedoch wurde bei dem Unfall eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem Rettungsgerät aus seinem Fahrzeug befreit werden. Erst nach rund einer Stunde gelang es den Einsatzkräften, den Mann in einem Rettungswagen weiter zu versorgen. Er wurde mit notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht. Auch die übrigen Verletzten wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Für die Zeit der Unfallaufnahme blieb die Bundesstraße bis etwa gegen 9.15 Uhr gesperrt. Es fielen umfangreiche Bergungsarbeiten an. Die Höhe des entstandenen Sachschadens beläuft sich nach Polizeiangaben auf rund 20 000 Euro.

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