Neuer Technischer Beigeordneter 15 Bewerber wollen Baudezernent werden

Steinfurt -

Ein neuer Technischer Beigeordneter schon Anfang Februar? Es wäre der Verwaltung und insbesondere den Fachdienstleitern der ihm zugeordneten Dezernate – neben Stadtplanung und Bauordnung sind dies Zentrales Gebäudemanagement, Tiefbau sowie Baubetrieb – zu gönnen. Denn vor allem sie sind es, die das Vakuum der vakanten Stelle auffangen und einen nicht unerheblichen Mehraufwand stemmen müssen – und das seit mittlerweile mehr als einem halben Jahr. Doch der Antritt des Nachfolgers von Reinhard Niewerth zu diesem Zeitpunkt wäre der Optimalfall. „Meistens gilt es noch Kündigungsfristen abzuwarten“, sagt Franziska Niehues.

Von Ralph Schippers
 
 

15 Bewerbungen sind nach Auslaufen der Frist kurz vor Weihnachten auf die Stelle eingegangen, „ein Ergebnis, mit dem wir sehr zufrieden sind“, so die stellvertretende Fachdienstleiterin Personal. Nachdem bei der ersten Ausschreibung kein geeigneter Kandidat gefunden werden konnte, hatte die Verwaltung Mitte November ein zweites Verfahren auf den Weg gebracht. Dieses mit der Maßgabe, es breiter zu streuen. Mit Erfolg: „Die Zahl der Bewerber ist deutlich größer als beim ersten Mal“, so Franziska Niehues.

Derzeit sei die Verwaltung damit beschäftigt, die Bewerbungen zu sichten und die Qualifikation der Bewerber zu prüfen. In einer großen Vorstellungsrunde soll Ende des Monats zusammen mit Vertretern der Fraktionen ein Kandidat herausgefiltert werden, der dem Rat in seiner Sitzung am 1. Februar vorgestellt werden soll. Ob dieses wieder im Rahmen eines moderierten Assessment-Centers der Fall sein wird, ist noch offen, so Niehues. Stimmt der Rat zu, könnte der neue Baudezernent theoretisch schon am Tag darauf in der Verwaltung anfangen.

Der frühere Beigeordnete Niewerth war im Mai vergangenen Jahres aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand gegangen. Der Rat hatte danach die Grundsatzentscheidung für eine Wiederbesetzung der Stelle getroffen.

Auch in Sachen Leitung des Baubetriebshofs kommt die Stadt einer dauerhaften Lösung näher. Wie berichtet, war die Stelle nach dem Weggang von André Homölle nach Gronau zunächst kommissarisch besetzt. Nach einer internen Ausschreibung hatte im Herbst vergangenen Jahres Kerstin Timmers denn Posten übernommen. Sie wird jedoch in Kürze verwaltungsintern eine andere Aufgabe wahrnehmen, so dass die Verwaltung ein nunmehr öffentliches Ausschreibungsverfahren initiiert hat.

Rund 20 Bewerber hatten sich bis zum Ende der Frist am 31. Dezember gemeldet. Wenn die Verwaltung in einem internen Auswahlverfahren einen geeigneten Kandidaten gefunden hat, wird es ebenfalls eine Vorstellung im Rat, der seine Zustimmung geben muss, geben. Franziska Niehues geht davon aus, dass der neue Bauhofleiter zum 1. April, eventuell schon zum 1. März seinen Dienst in Steinfurt antreten wird.

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