Keine Senkung für gefährliche Rassen Hundesteuer bleibt wie sie ist

Steinfurt -

Die Steuer für gefährliche Hunde bleibt wie sie ist: sechsmal höher als für „normale“ Hunde. Einstimmig lehnte der zuständige Ausschuss den Antrag einer Bürgerin ab, die eine Senkung beantragt hatte.

Von Axel Roll
Zwei Staffordshire-Terrier sind derzeit bei der Stadt gelistet. Sie gelten als gefährliche Hunde.
Zwei Staffordshire-Terrier sind derzeit bei der Stadt gelistet. Sie gelten als gefährliche Hunde. Foto: Frm

Die Stadt hatte vor fünf Jahren die Versechsfachung des Steuersatzes von 96 auf 576 Euro pro Jahr eingeführt, um die Zahl der gefährlichen Hunde spürbar zu verringern. Was laut Verwaltung auch gelungen ist. So haben sich diese Rassen seit Ende 2005 von 40 Exemplaren auf 15 in 2012 reduziert. Zurzeit werden noch sieben Tiere in dieser Kategorie geführt. So gibt es in Steinfurt zwei Staffordshire-Terrier sowie drei Vierbeiner der Rassen Amerikanischer Bulldog, Dago Argentino und Rottweiler. In die Kategorie fallen zudem Hunde, die Menschen gebissen haben. Auch davon gibt es zwei.

2005 hatte der Rat zunächst eine Verdoppelung der Steuer für Kampfhunde eingeführt, um zu vermeiden, dass Halter aus finanziellen Gründen ihren Hund weggeben müssen. Diese Übergangszeit war auf sechs Jahre begrenzt worden. In dem Antrag sollten die Tiere von dem höheren Satz befreit werden, die noch Welpen sind, die eine befristete Leinen- und Maulkorbbefreiung bekommen haben, die fachgerecht ausgebildet sind und einen Wesenstest bestanden haben.

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