Steigende Geburtenzahlen und Flüchtlingszuzug sind Ursache Bedarf für fünfeinhalb neue Kindergartengruppen

Steinfurt -

Die Stadt muss sich im kommenden Jahr auf weiter steigende Bedarfszahlen für Kindergartenplätze einstellen: Wie aus einer Mitteilungsvorlage für den kommenden Ausschuss für Soziales, Jugend, Familie und Gesundheit hervorgeht, besteht in Borghorst ein zusätzlicher Bedarf von drei Gruppen, in Burgsteinfurt sind es 2,5.

 
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Die Prognosen beruhen auf Berechnungen des Kreisjugendamts, das als Gründe für die Entwicklung neben steigenden Geburtenzahlen auch den Zuzug von Flüchtlingen angibt. In den Jahren danach ist demzufolge weiterhin mit erhöhter Nachfrage zu rechnen.

In Gesprächen mit dem Kreisjugendamt hat sich herauskristallisiert, dass die benötigte Gruppenerweiterung für das kommende Kita-Jahr weitgehend durch die vorhandenen Träger realisiert werden kann. Für das weitere Verfahren soll zunächst das tatsächliche Ergebnis der Anmeldung abgewartet werden. Bereits im laufenden Kindergartenjahr haben in beiden Stadtteilen neue Kindertageseinrichtungen des Betreibers Outlaw gGmbH ihren Dienst aufgenommen. Da die Einrichtungen an der Kaiser-Karl-Straße in Borghorst und an der Steintorfeldmark beziehungsweise Wemhöfer­stiege in Burgsteinfurt indes noch nicht fertiggestellt sind, werden die Kinder derzeit mit reduzierter Gruppenstärke in Provisorien untergebracht. Der Umzug soll in allen Fällen rechtzeitig vor Beginn des neuen Kindergartenjahres erfolgen. Im Fall der Kaiser-Karl-Straße (Borghorst) und der Wemhöferstiege (Burgsteinfurt) liegen die Bauarbeiten im Plan. Eine Verzögerung ergibt sich wegen fehlender Gutachten und einem zwischenzeitlich verhängten Baustopp indes bei der Kita Steintorfeldmark im Burgsteinfurter Westen. Der Betreiber rechnet in diesem Fall mit einem Umzug im Mai, spätestens Juni kommenden Jahres.

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