Neuer Infopoint Tourismus Raus aus Burgsteinfurts Schatten

Borghorst -

Vom touristisch strahlenden Burgsteinfurt hat Borghorst bislang den Schatten abbekommen. Um den Stadtteil ein bisschen mehr ins rechte Licht zu rücken und für den Fremdenverkehr interessanter zu machen, gibt es ab sofort an der Münsterstraße, mitten in der Fußgängerzone, einen „Touristischen Infopoint“, ähnlich der SMarT-Geschäftsstelle im Alten Rathaus in Burgsteinfurt.

Von Axel Roll
Im Büchereck ist seit Mittwoch ein touristischer Infopoint eingerichtet. Ausflügler können sich dort über die Highlights in Borghorst schlau machen.
Im Büchereck ist seit Mittwoch ein touristischer Infopoint eingerichtet. Ausflügler können sich dort über die Highlights in Borghorst schlau machen. Foto: Axel Roll

Vom touristisch strahlenden Burgsteinfurt hat Borghorst bislang den Schatten abbekommen. „Dabei hat Borghorst auch eine ganze Menge zu bieten“, hat SMarT-Geschäftsführerin Marion Niebel schon bei ihrem ersten Rundgang durch den Stadtteil mit der Ersten Beigeordneten Maria Lindemann festgestellt. Heimathaus, Aloysiuskapelle, Nikomedeskirche, Heinrich-Neuy-Museum. Um Borghorst ein bisschen mehr ins rechte Licht zu rücken und für den Fremdenverkehr interessanter zu machen, gibt es ab sofort an der Münsterstraße, mitten in der Fußgängerzone, einen „Touristischen Infopoint“, ähnlich der SMarT-Geschäftsstelle im Alten Rathaus in Burgsteinfurt. Mit einem finanziellen Anschub der VR-Bank wurde im „Büchereck“ von Sigrid Waltermann die Anlaufstelle für Ausflügler eingerichtet.

Aber nicht nur das. Zeitgleich wird Franz Zurmühlen „wiederbelebt“, der letzte Kanoniker zur Zeit des Damenstifts. Auf Bestellung wird der ehemalige Küster von St. Nikomedes, Robert Badde, in die Rolle und in das Priestergewand des im 19. Jahrhundert verstorbenen Geistlichen schlüpfen und die Touristen zurück in die Zeiten des Damenstiftes führen. Eine weitere Themen-Stadtführung zur Geschichte der Textilindustrie ist übrigens in Vorbereitung.

SMarT lief mit der Aufwertung Borghorsts gerade beim Heimatverein offene Türen ein, wie Vorsitzender Franz Josef Schönebeck bei der Eröffnung des Infopoints betonte. „Allein im vergangenen Jahr hatten wir 4000 Gäste im Heimathaus“, ist er von der Anziehungskraft des Stadtteils überzeugt.

Tourist-Informationen in einem Buchladen, das macht Sinn, wie „Büchereck“-Chefin Sigrid Waltermann weiß: „Wir sind schon immer erste Adresse für Touristen gewesen.“ Und wie Marion Niebel weiß, funktioniert dieses Modell nicht nur in Borghorst. „In der Partnerstadt Rijssen-Holten ist das genauso geregelt und das läuft sehr gut.“

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